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Kloster auf Zeit … und das 1:0 gehört Özil

4. September 2011

Klöster werden immer beliebter! Nicht zu glauben? Doch, aber nur was den touristischen Bereich angeht: Kloster auf Zeit, Urlaub im Kloster, Fasten im Kloster oder Seminare sind stark nachgefragt. Wollen die einen ein angenehmes Ambiente, geht es den meisten bei einem Klosteraufenthalt auf Zeit um erholsame Tage in einer Oase der Ruhe, bis hin zur innere Einkehr und (Neu)-Orientierung.

Auch Empfehlenswert: einfach mal einen Spaziergang durch einen Klosterpark machen und anschließend in ein Kloster-Cafe einkehren.

Fotos vom Kloster Wienhausen gibt es hier: Klick (Besuche am 12. März und 3. September)

Ein Bekannter ist vor Jahren mal für einige Tage ins Kloster gegangen und hat darüber berichtet. Ich weiß noch dass ich geantwortet habe, dass man zum Verzicht auf Handy, PC und Fernseher nicht unbedingt ins Kloster gehen muss. Ich weiß heute, dass das etwas kurz gedacht war….

Einen Klosteraufenthalt auf Zeit zur Einkehr und (Neu)-Orientierung ist auch Westerwelle bzw. der FDP zu empfehlen.

  Der ARD-Presseclub hat sich heute mit diesem Thema beschäftigt. Hier die Ankündigung zu der Sendung auf ARD.de:

Abgesang auf die FDP – Wie lange halten die Liberalen noch durch?

Westerwelle bleibt – und die Probleme auch. Nach außen hin herrscht in der FDP Einigkeit, doch hinter der Fassade wird offenbar weiter scharf geschossen. Der neue Parteichef Philipp Rösler machte diese Woche eindeutig klar, wer bei den Liberalen den Ton angibt. Und dies auf eine Weise, die den Außenminister letztlich als Minister von Röslers Gnaden dastehen lässt. Doch Guido Westerwelle wehrte sich und ließ durch einen Sprecher verkünden, dass er schon selbst entscheide, wie er die Politik seines Ministeriums gestalte.

Der Riss bei den Liberalen ist vorhanden und lässt sich wohl auch nicht mehr kitten. Und das in einer Situation, in der die Partei ums Überleben kämpft. Behalten die Wahlforscher recht, droht der FDP am Sonntag in Mecklenburg Vorpommern und zwei Wochen später in Berlin ein Debakel. Keine Rede ist mehr von den 14,6 Prozent, die die Partei vor zwei Jahren bei der Bundestagswahl erhielt. Heute bangt man schlicht und einfach um die Existenz. Auch, weil es kein Thema mehr gibt, mit dem man bei den Wählern punkten könnte. Die Liberalen hatten sich geradezu monothematisch auf Steuersenkungen festgelegt und suchen jetzt verzweifelt nach dem Weg, sich wieder ins Bewusstsein der Bürger zu rücken.

Abgesang auf die FDP – wie lange halten die Liberalen noch durch? Darüber diskutiert ARD-Programmdirektor Volker Herres am Sonntag im ARD-Presseclub live von der Internationalen Funkausstellung in Berlin mit folgenden Gästen: Tissy Bruns, Tagesspiegel, Markus Feldenkirchen, Der Spiegel, Tina Hildebrandt, Die Zeit und Heribert Prantl, Süddeutsche Zeitung

Einkehr und (Neu)-Orientierung hat es auch beim DFB gegeben. Politische Parteien dürfen sich ein Beispiel daran nehmen. Gut, es hat Jahre gedauert, aber heute sehen wir die Ergebnisse. Die letzten Spiele unserer Fußball-Nationalmannschaft lassen auf Titel hoffen. Und wäre beim letzten Spiel  am Freitag gegen die Ösis (6:2) nicht Miroslav Klose (33) für den verletzten Mario Gomez (26) aufgelaufen, dann wären Philipp Lahm (noch 27) und Bastian Schweinsteiger (gerade 27) die ältesten Spieler der DFB-Elf gewesen. Und nebenbei: das 1:0 gegen Österreich hat für mich Özil geschossen, selbst wenn der Ball Opa Klose noch am Schienbeinschoner gestreift haben soll. Für mich ist Klose  nicht nur der Altersdurchschnittsanheber, sondern auch ein Torschützenräuber. Egal.

Also: So., 1. Juli 2012, 20:45 Uhr, Fußball-EM-Endspiel in Kiew ^^

Bis dahin wünsche ich den Fußballern noch viel Tore, vorne, hinten möglichst keine,

und die FDP-Führung sollte mal über einen Klosteraufenthalt auf Zeit zur Einkehr und (Neu)-Orientierung nachdenken. Denn: Herbst 2013, spätestens, sind Bundestagswahlen. Sonst passiert das, was bei den letzten vier Landtagswahlen (einschließlich heute in MeckPom) passiert ist: raus! Und für Berlin in zwei Wochen sieht es auch nicht besser aus.

^.^

14 Kommentare leave one →
  1. 4. September 2011 21:20

    ich hatte mal ein Seminar am Ammersee. Nach dem Besuch im Kloster Andechs und 4 Mass leckerem Doppelbock wollte ich auch Mönch werden und hätte mich sofort in eine Mönchskutte geworfen…

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    • 5. September 2011 07:51

      Moin Peter,
      dein Komi war doppelt, einen habe ich gelöscht.
      Kloster Andechs, oh ja, da habe ich auch so meine Erfahrungen gesammelt. Schön ist es dort, das Essen, rustikal, aber lecker, und der Doppelbock – ja, der heißt wohl so, weil er auch doppelt rein haut ^^
      Aber schön war’s ….
      Wir hören uns ….

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  2. Die Gedanken sind frei permalink
    5. September 2011 12:45

    Typisch, äußere Einkehr: Doppelbock und lecker Essen! Was ist mit innerer Einkehr, mit Exerzitien? 8)
    Totgesagte leben am längsten, hofft die FDP. Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es.
    Paßt zum Thema Kloster. Aber….

    Der FDP hilft kein Kloster mehr. Die können jetzt nur noch ihre Wunden lecken, in Berlin ins Koma fallen und 2013 dahinscheiden. Die Piratenpartei ist lt. Umfragen jetzt vor der FDP!

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    • 5. September 2011 15:41

      Moin Hilde,
      Exer was? *lach* Auf alle Fälle sind wir eingekehrt – die einen ins Wirtshaus, die anderen in sich selbst. Oder so ^^

      Mit der FDP gebe ich dir Recht. Wer braucht sie noch? All die Themen, die sie mal belegt haben, sind heute besser, glaubwürdiger von anderen Parteien belegt, vornweg die Grünen, die gewissermaßen die liberale Rolle übernommen haben.

      Grüßle ins Ländle

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  3. 5. September 2011 20:42

    Also ich wollte ja auch mal ins Kloster . . . Jetzt weiß ich ,dass man am gebrochen Herzen nicht stirbt sondern wächst. Und was hätte ich alles verpasst 😉 *gg*
    Schöne Fotos! Ich mag im Moment diese Speigelfotos im Wasser total gerne. Werde bei Gelegenheit mal auf die Suche gehen.
    Über Politik mag ich nicht schreiben 😉
    LG Katja

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    • 8. September 2011 13:49

      Nein Katja, wir gehen nur ins Kloster zum Kaffee trinken & Kuchen essen, gelle *lach*

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  4. 5. September 2011 23:04

    Ich war ja gerade im klostergarten der Abtei Siegburg und Klosterkamp ist auch öfter mein Ziel und es hat etwas ruhiges dort zu verweilen. Mir gefällt es immer wieder. Und mein Handy hör ich sowieso nie, es ist immer ganz leise, ist eh nur für Notfälle und mein PC sieht mich auch nicht dauernd 😉 Mal herzliche Grüße hier lass, Barbara

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    • 8. September 2011 13:52

      Danke für die Grüße, grüße zurück
      – und in der Tat, es geht auch mal ohne Handy und PC, mache ich immer wieder mal, wenn ich in meine „internetfreie Zone“ abtauchen, zu erreichen dann oft auch nur über mein „Notfallhandy“, dessen Nummer nur ein paar Leute wie Tocher und Freundin kennen.

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  5. 6. September 2011 08:39

    Klöster begeistern mich auch immer wieder. Und das Essen, welches es dort gibt…grins..
    Und ich liebe die Gärten und die Ruhe.
    ————
    Klose hatte den Ball noch mit der Hacke berührt!…sagt er….Und er ist ein Vorlagengeber! So, da hast du`s 😉

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    • 8. September 2011 13:54

      … ja, sagt Klose, angeblich nachdem der Schiedsrichter ihm das vorgesagt hat – d. h. er hat es vllt. selber noch nicht einmal bemerkt – egal, Tor ist Tor!
      Grüße nach Neuwulmsbergbachdorf, oder wie war das? *lach*

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  6. 8. September 2011 13:30

    Hi,
    zum Kloster sag‘ ich nix,
    daß die FDP keiner mehr braucht, sieht frau an den Wahlergebnissen, traurig nur, daß die Nazis mehr als doppelt so viele Stimmen bekommen haben wie die FDP,
    und das Tor, gönnen wir es doch Klose wegen seiner persönlichen Statistik, nach der EM im nächsten Jahr ist für ihn so wie so Schluß.
    Die Fotos sind schön geworden, da könnte ich mal wieder hin ^^
    LG Doris

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    • 8. September 2011 14:01

      selber hi,
      nee, zum Kloster „sag‘ man lieber nix“ *lach*,
      FDP sehe ich auch für flüssiger als Wasser an, nämlich überflüssig, traurig mit den Nazis, stimmt.
      Und Klose, na ja, siehe Komi bei „geknipselt“.
      Wienhausen, für einen ruhigen Spaziergang mit Kaffee & Kuchen lohnt sich immer ^^
      LG retour vom „Sven“

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