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„1.000 Gründe“ …

24. März 2012

Gestern Abend, N 3, eine Reportage über die Holsteinische Schweiz, Titel „Leben wo andere Urlaub machen“. Ein Einheimischer sagte: „Es gibt 1.000 Gründe hier zu leben!“. Stimmt! Für mich gab es danach „1.000 Gründe“ erst einmal auf dem Sofa einzuschlafen. Wieder wach geworden bin ich bei „Tietjen und Hirschhausen“. Es ging gerade um den Kuss von Ina Müller und Barbara Schöneberger    bei der Echo-Verleihung. Hallo, habe ich da was verpasst? Na ja, wenn’s Spaß macht ^^  Persönlich interessanter fand ich in dieser Runde den Spruch von dem Schauspieler und Arzt Joe Bausch: „Was Hänschen lernt, bleibt ihm in der Haftanstalt erspart“. Aber dazu am Ende mehr ….

„1.000 Gründe“ habe ich zurzeit, mich hier nicht so oft zu äußern,   wie ich „1.000 Gründe“, sprich Ideen hätte, dies zu tun. Zum Beispiel:

  „1.000 Gründe“ gibt es für mich, mein Facebook-Konto ruhen zu lassen, oder mich dort ganz abzumelden, in erster Linie weil „der Herrscher von Facebookistan Gesetze (neue Nutzungsbedingungen) erlässt, wie es ihm passt“.

  „1.000 Gründe“ sehe ich, warum die FDP zwar bei den nächsten Wahlen aus den Landtagen vom Saarland und Nordrhein-Westfalen fliegt, aber im Schleswig-Holsteiner Landtag doch vertreten sein wird – hauptsächlich weil einer Umfrage zufolge 44 % Wolfgang Kubicki wieder im Kieler Landtag sehen wollen.

  „1.000 Gründe“ gibt es, warum der FC Bayern München auch in diesem Jahr ohne Titel bleiben wird – wer die „big Points“ nicht macht, wird am Ende auch nichts gewinnen ….

  „1.000 Gründe“ gibt es leider auch für den FC St. Pauli, siehe FC Bayern München, warum sie nicht in die erste Liga aufsteigen werden ….

  „1.000 Gründe“ fallen mir ein, Gauck seine Antrittsrede von gestern als Bundespräsident zu kommentieren, auch warum ich es gut finde, dass ihm alle, einschließlich der Linken, die ihn nicht mit gewählt hatten, ihm danach „stehend“ applaudiert haben.

Wie gesagt – „1.000 Gründe“, die mich jetzt hier gleich schließen lassen ….

Aber kurz noch zurück zu Joe Bausch, im richtigen Leben Arzt in der JVA Werl und als Schauspieler der Pathologe Dr. Roth im Kölner „Tatort“.   Er sagte, dass er als JVA-Arzt „an dem Ende der Fahnenstange sitzt und sehr gut sehen kann, wo der Anfang ist.“ Er wollte damit ausdrücken, dass der Weg der meisten Kriminellen vorgezeichnet ist, dass die Ursachen für ihr späteres Fehlverhalten bereits im Kindesalter gelegt werden. „Bis zur 5., 6. Klasse kann man noch was ändern, dann ist der ‚Point of no return’ erreicht“. Ja, der „Punkt ohne Wiederkehr“ – ich kann das durch meine derzeitige (ehrenamtliche) Tätigkeit als Integrationshelfer nur bestätigen. Es gibt „1.000 Gründe“, die jeden (Kommunal)-Politiker veranlassen sollten, oder könnten, mehr in Bildung und Integration zu investieren. Auch vor dem Hintergrund, dass jeder Platz in einer JVA 150 € (Bausch) täglich kostet. Aber das ist ja ein anderer (Finanz)-Topf – und so gibt es „1.000 Gründe“ die jede Kommune finden kann, um nicht in Schule und Integration zu investieren (zu können). Leider! Ich habe in den letzten Monaten Kinder kennen gelernt, die „das Klientel der Polizei von morgen sind“, ich habe Lehrer und Sozialarbeiter kennen gelernt, die resigniert haben – und ich habe meine eigenen Ansprüche erheblich runter geschraubt. Leider. Aber es gibt auch „1.000 Gründe“, den Job nicht einfach hinzuschmeißen …!

Ich wünsche euch ein schönes sonniges Wochenende

– es gibt „1.000 Gründe“ sich daran zu erfreuen !!!

^.^

2 Kommentare leave one →
  1. 24. März 2012 12:44

    So mein Lieber, da du dich wie ein bockiges Kind Facebook verweigern willst und dort hinterlassene Kommentare somit auch nicht liest, ich auch keine Lust habe deinen AB vollzuquatschen, schreibe ich eben hier noch schnell – bevor ich zum „Club“ gehe und mir anschauen werde, wie meine Roten von deinen Roten einen Punkt aus München entführen. Ich tippe nämlich 1 zu 1, und damit sind deine Roten noch weiter von der Meisterschaft entfernt als bisher, denn, richtig, Dortmund gewinnt die Spiele, die deine Bayern in dieser Saison nicht gewinnen #grins#
    Zu Facebook – ja, das stimmt wohl. Deshalb beteilige ich mich auch nicht an allen diesen Spielen und Anfragen und bin vorsichtig, was ich preis gebe.
    Gauck – es freut mich und es war für mich eine erstklassige antrittsrede, die er gehalten hat.
    Daß du deinen Job als I-Helfer weiter machen willst finde ich gut. Es gibt viel zu tun – ich sehe auch hier den Bedarf. Leider wird von den Städten und Landkreisen in Zeiten leerer Kassen in diesen Bereichen viel zu schnell gekürzt. Es heißt dann, daß das „freiwillige Aufgaben“ sind. Dann sollen doch die Länder oder der Bund festlegen, daß diese Aufgaben nicht mehr freiwillig sind und den Kommunen das Geld dafür geben. Ich stimme dir zu, daß jeder in Bildung und Jugendarbeit investierte Euro dazu beitragen kann, daß Kinder später nicht kriminell werden. Und das spart viel Geld ….
    Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende, vielleicht versuche ich dich morgen noch einmal zu erreichen – oder du kannst dich melden,
    liebe Grüße aus H

    Liken

    • 26. März 2012 06:44

      Moin,
      na ja, mit „dem Punkt aus München entführen“ hätte ja beinahe geklappt – aber das sind nicht „meine Roten“, auch nicht „meine Bayern“, waren es auch nie. Allerdings zolle ich dem Verein, seiner Führung, seit je her Respekt, weil es für mich keinen Verein gibt, der (wirtschaftlich) besser geführt worden ist. Aber meine Emotionen, jedenfalls im Fußball, liegen woanders – und das weißt du ganz genau ^^
      Facebook, ich habe wohl 5 Leute auf meiner Liste, oder hatte, die entweder ihr Konto seit Monaten schon ruhen lassen oder sich ganz abgemeldet haben – ca. 10 %. Ich halte es für einen Irrweg, wenn Nachrichten heute nur noch über Fb ausgetauscht werden – richtig, meine Mail-Benachrichtigung ist nach wie vor ausgeschaltet – und deshalb weiß ich auch nicht, was dort für Nachrichten oder Kommentare ungelesen liegen – und weißt du was -?- es interessiert mich auch nicht. Wer was will, kann hier kommentieren oder mir eine Mail schicken.
      Putzig in dem Zusammenhang ist schon, dass ich neben deinem Kommentar hier 4 Anrufe und 2 Mails hatte – geht doch ^^
      Ich rufe dich die Woche mal an, gestern Abend wollte ich dich nicht mehr beim „Tatort“ stören (richtig?), war nämlich, wie du gemerkt hast, das ganze WE unterwegs.
      Liebe Grüße von der Ostsee an den Maschsee,
      wünsche dir eine schöne Arbeitswoche, bei mir geht’s auch gleich los, bis Donnerstag, dann sind hier Ferien. Wienn mir mal jemand gesagt hätte, dass ich mich 37 Jahre nach meiner Schulzeit noch einmal so auf Ferien freue, dann hätte ich ihn wahrscheinlich für verrückt erklärt – aber nun ist es so ^^

      Liken

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