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der doppelte Udo

13. April 2012

Ich oute mich hier mal als Fan von Udo Lindenberg. Ich bin es irgendwie seit meiner Jugendzeit, zwischendurch mal weniger, zuletzt wieder mehr. Insbesondere wegen seiner neu aufgelegten Songs, feat. mit Inga Humpe, Jan Delay oder Clueso.

Seit Jahren weiß ich, dass Udo L. oft im Timmendorfer Maritim Seehotel gastiert, dort probt und seine Generalproben für kommende Tourneen abhält – zu halbwegs zivilen Eintrittspreisen. Jedenfalls 2008 ^^   In einem Interview habe ich gehört, dass er erstmals 1973 mit seiner Mutter dort war und das Lied “Hinterm Horizont” hier nach dem Verlust einer Freundin Mitte der 80er komponiert hat – auf der Penthouse-Terrasse mit Blick auf das Meer, den Horizont ….

Heute, am Freitag, den 13. April (“sinnigerweise”) wurde – “stark wie zwei” – eine Eisen-Doppel-Skulptur für Udo Lindenberg in der Düne hinter dem Maritim Seehotel eingeweiht. Sie soll dort dauerhaft ihren Platz behalten. Gestaltet wurde das durch Sponsoren finanzierte Projekt von dem Koblenzer Künstler Dieter Portugall.

Texte zu den Fotos gibt es wie immer als Bildunterschrift.

^.^

10 Kommentare leave one →
  1. 13. April 2012 22:35

    Das ist ja klasse, aber ganz schön alt isser geworden…nun ja 😉
    Wieder sehr schöne Fotos…hinterm Horizont…..ich mag es !!

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  2. 13. April 2012 23:39

    Ja Mathilda, zum „alt isser geworden“ eine Anekdote am Rande:
    da ich die Skulptur vorher trotz Verhüllung schon in Augenschein genommen hatte, habe ich mich natürlich nicht dort positioniert wie alle anderen, sondern dort, wo ich nachher, nach der Enthüllung, die Fotos machen konnte. Der Clan, mit seiner Schwester Inge (?), Steffi Stefan, usw. kamen dann aus dem Hotel, Seeseite Maritim, du kennst ja bestimmt die Örtlichkeit, und gingen i. R. Düne / Strand. Im ersten Moment, als ich „Udo“ sah, habe ich mir nur gedacht: „Wow, der hat sich aber gut gehalten“. So nah, was weiß ich, 2, 3 m, hatte ich ihn noch nie vor mir. Aber dann war mir sofort klar, die Menge rounte auch schon: „das ist ein Double“! Es war Serkan Kaya, der Udo-Darsteller aus seinem Musical „Hinterm Horizont“. Unmittelbar danach kam Lindenberg himself, ohne Bodyguard, den Gang lang. Und da habe ich mir nur gedacht: „Mensch, siehst du alt aus!“ Ich habe kurz gerechnet: „ich bin 13 Jahre jünger – und habe vielleicht auch „etwas“ gesünder gelebt – es besteht noch Hoffnung!“
    Du, es war ein klasse Event, knapp eine Stunde, zwar mit viel Gerede, muss ja sein bei soetwas, aber auch toller Musik als Hintergrund und Live-Einlage. Ich sag’s mal so: ich bin froh, dabei gewesen zu sein.

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  3. 15. April 2012 13:13

    Ich mag so etwas zwar gar nicht – Monumente für noch lebende „Größen“ – aber es hat sich irgendwie breit gemacht. Ansonsten sicher sehr interessant olle Udo mal live gegenüberzustehen und … dass er alt aussieht kann man schon vermuten 😉 Vielleicht liegt es auch daran, dass er ein wenig öfter von seinen Malutensilien ( war das nicht diverser Likör) probieren muss?!

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  4. 15. April 2012 19:26

    Olle Udo ist Kult und ich höre mir am laufenden Band die neue CD von ihm an, wo er das Unplugged Konzert in HH gegeben hat. Ich liebe es und ich denke gerne an meine Sturm und Drangzeit zurück, denn sie verbindet mich mit Udo und vielen schönen Erinnerungen. Auch wenn er alt geworden ist – er ist und bleibt Kult.

    Hallo lieber Sven, ich grüße dich und hoffe, du hast einen geruhsamen Abend!?

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  5. 16. April 2012 18:49

    Udo ist Klasse…..hoch lebe Udo…:-)

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  6. 18. April 2012 16:55

    @ Jürgen, Mandy und „lullu“: ja, Udo Lindenberg ist schon irgendwie Kult. M. E. wird er der nächsten Generation mehr durch sein Musical „Hinterm Horizont“ erhalten bleiben, als durch einzelne seiner Songs. Wobei ich dabei die teils kritischen, teils gefühlsbetonten deutschen Texte besonders mag.
    Und eines sehe ich auch: Die Einweihung der Skulptur war für Timmendorf ein phantastischer Werbe-Gag. Bundesweit, selbst im Ausland, ist in der Presse, auch im Fernsehen, darüber berichtet worden. Eine kostenlose Werbekampangne, die sonst Millionen gekostet hätte (das ist eine hier nachzulesende Aussage der örtlichen Tourismus-GmbH)

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  7. Doris permalink
    20. April 2012 22:34

    Mein Kommentar ist weg. Liegt bestimmt an meiner blöden Internet-Verbindung.
    Also noch einmal:
    Das mit der Skulptur finde ich toll.
    Kannst du dich noch erinnern, damals in den siebzigern, die Feten bei Udo – da gab es doch so einen absoluten Lindenberg-Fan ?!? War das nicht Udo selbst?

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    • 21. April 2012 08:37

      Moin,
      hier wurde der Kommentar angezeigt, ich habe ihn gelöscht, muss ja nichts doppelt sein.
      Ja die Feten bei Udo, oh oh, das war schon manchmal hardcore: „Sex, Drugs and Rock ’n‘ Roll“.
      Ja, es war Udo, der dann auch ab und zu seine Klampfe raus geholt und den original Udo imitiert hat, z. B. „Alkoholmädchen“ – („immer diese Anspielungen“) kennst du das Lied von Udo L. noch, muss es noch auf einer alten LP haben.
      Bis denne

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