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Was wäre wenn …? (Teil 1 – Fußball)

18. Mai 2014

Was wäre wenn …? Oder wie “Oppa” immer gesagt hat: “Hät’ der Hund nicht geschissen, hät’ern Hasen gebissen.”  Ja, hätte gestern der Schiedsrichter …

BVB-FCB-kein-Tor-140517T

Dabei ist der von mir erbrachte Foto-Beweis eindeutig. Punkt. Keine Diskussion mehr. Genau wie vor 4 Jahren, WM, gegen England (-> KLICK), das sogenannte “Bloemfontein-Tor” der Engländer, was eindeutig auch keines war – und beide “Treffer” wurden ja auch nicht gegeben.

Kein Tor, ganz klar kein Tor - der Ball ist eindeutig vor der Linie!

So können sich die Münchener Bayern glücklich schätzen, haben in diesem Jahr nach der frühesten Meisterschaft aller Zeit auch noch den Pokal gegen den BVB gewonnen. Wieder ein Pokalsieg gegen den BVB – mein Mitgefühl ist langsam mit den Dortmundern. Damit will ich das Thema Fußball erst einmal hier abhaken. WM? Ich weiß noch nicht. “Brot und Spiele” – nur blöd, wenn die Leute in Brasilien “kein Brot” haben und stattdessen auf die Straße gehen um zu demonstrieren. Das kann sich noch zum Albtraum für die Verantwortlichen entwickeln. Geht es in erster Linie nicht nur noch um das Geschäft? Und wie korrupt ist die FIFA bei ihren Entscheidungen? –> “Romário beschimpft Blatter als korrupten Hurensohn” – Die Welt vom 13.03.2014 –> KLICK – unbedingt lesenswert!

Was wäre wenn …? – Teil 2 „nurmalso“ -> KLICK

Nr. 281 ^.^

10 Kommentare leave one →
  1. 18. Mai 2014 21:31

    ich sehe diese Gigantomanie ebenfalls als absolut überflüssig an. Die WM in Brasilien mutiert zu den „Hunger-Spielen“ (wie es ja in den „Tributen von Panem“ genannt wird). Ökologisch eine Katastrophe – und was Blatter und seine FIFA da abziehen ist eine Riesensauerei. Schon als die WM in Deutschland statt fand, konnte ich nicht verstehen, dass die FIFA auf der einen Seite Milliarden scheffelte und auf der anderen Seite ehrenamtliche Helfer für die Publik Viewing Events castete, die den ganzen Tag schufteten und nicht einen Cent dafür sahen. Ich habe nichts dagegen, wenn damit Geld verdient wird – aber Maßlosigkeit? Das ist mir ein Greuel. Es gehört nicht umsonst zu den Todsünden. Ich fürchte dies wird irgendwann ein Pulverfass zur Explosion bringen. Wenn in Brasilien die Armee in Stellung geht um dort für Sicherheit zu sorgen ist es 5 vor 12..

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    • 19. Mai 2014 07:30

      Peter,
      stimmt – und ich hoffe, dass es nicht so weit kommt. Aber vielleicht ist bei mir auch mehr der Wunsch der Vater des Gedanken.
      Ich sag‘ mal …, schon seit langer Zeit werden auf „dem Rücken“ des Sports Geschäfte gemacht, viel Geld verdient, besser gesagt „angehäuft“, oder der Sport wird für politische Zwecke (nichts anderes sind die Demonstrationen z. B. in Brasilien) instrumentalisiert.
      Als Sportler hätte ich dabei ein ungutes Gefühl. Aber auch als Zuschauer habe ich es. Es gibt doch diesen Spruch: „Stell‘ dir vor es ist Krieg – und keiner geht hin“. Soll ich weiter schreiben?
      So seh‘ ich das jedenfalls 😉

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  2. 19. Mai 2014 17:08

    Was hat Sportmarketing eigentlich noch mit Sport zu tun, … wenn das Geld nicht zurück in den Sport fließt?! Exorbitante Gagen, Gigantomane Spiele, Weltfußballer, Meisterschaften in Ländern, die nicht einmal wissen, was Fußball ist, aktuell sogar Instantnudeln mit Fußballbezug usw. Ich denke, da entgleitet etwas ganz mächtig. Aber solange man damit noch ordentlich Geld machen kann, wird es wohl kaum Bremsen geben. LEIDER!
    Ich hoffe nur, dass es noch Kinder gibt, die auf dem Rasen bolzen, weil es einfach Spaß macht und nicht, weil sie später mal Millionäre werden wollen 😉

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    • 20. Mai 2014 08:16

      Moin Jürgen,
      eine gute Frage: „Was hat Sportmarketing noch mit dem Sport zu tun …?“
      Ich weiß es nicht. Oder: „nix“.
      Wie ich hier im Blog schon oft genug geschrieben habe, geht es meiner Meinung doch nur noch ums Geschäft. Der Sport als Ware. Das meine ich nicht generell, sondern ab der Ebene, wo sich Geld damit verdienen lässt.
      Und die Sportler? Sie machen mit. Sie unterwerfen sich dem System, natürlich auch um des eigenen Profits Willen. Denn nur wenn das System so funktioniert wie es funktioniert, sind exorbitante Gehälter so zahlbar, wie sie gezahlt werden. Und nötigenfalls wird gedopt ….
      Nein, für mich ist vieles im Spitzensport krank. Und ich neige immer mehr dazu, dass nicht mehr zu unterstützen. Olympische Spiele habe ich mir schon lange nicht mehr angeschaut, Eintritt für ein Fußballspiel habe ich auch schon seit vielen Jahren nicht mehr bezahlt – und ich wünsche mir, dass die Welt die Fußball-WM auch mal am Fernseher boykottieren würde. Das wird sicherlich nicht passieren, aber allein der Vorstellung kann ich etwas abgewinnen, wenn die FIFA ohne die Fernsehgelder auskommen müsste, weil die Sender mangels Werbeeinnahmen nichts mehr zahlen können 😉

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