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Was wäre wenn …? (Teil 2 – „nurmalso“)

18. Mai 2014

Was wäre wenn …? – Fußball, ist erledigt. Erstmal. Für mich. Die Sportjournalie hat nun genug zu schreiben. Gestern das Pokal-Endspiel mit dem nicht gegebenem BVB-Tor, nun noch zwei Relegationsspiele – und vielleicht spielt der “große” HSV ja im nächsten Jahr gegen die “kleinen” Bielefelder in der 2. Liga. Dann die WM ….

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Was wäre wenn … mein Balkon nicht immer noch Baustelle wäre?

Das soll die nächsten drei Wochen auch noch so bleiben. Ostern bis Pfingsten. Aber nicht zu ändern. Also bleibt nur eins: raus an den Strand, Strandallee, da gibt’s auch genügend Sitzmöglichkeiten (zu beachten: die zwei Spatzen auf der Bank, nein nicht rechts, links!):

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Was wäre wenn … hier mehr die Sonne scheinen würde? Die Antwort ist einfach: die dicken Jacken könnten endlich in den Schrank. Aber für den Raps hat’s gereicht, den Anblick der gelben Felder und blühender Obstbäume genieße ich im Mai immer wieder:

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Noch einmal zurück zu meinen “Freunden”, den Journalisten: Was wäre wenn …, es nicht immer wieder “etwas” geben würde, über das Journalisten schreiben können? Beispielsweise über “das Meer ist eröffnet” (Quelle: Twitter):

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Über dieses seiner Meinung nach nicht korrekte Deutsch (“ein Meer kann nicht eröffnet werden”) ätzte hier ein heimischer Journalist rum. Ich sag’ mal …: IKEA hat hier kürzlich eröffnet, warum nicht auch das Meer? Man(n) muss ja nicht dran teilnehmen, aber Balu fand es jedenfalls toll:

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Oder Helmut Schmidt, unser Altkanzler. Immer noch Politiker durch und durch. In seiner Altersweisheit meinte er vor ein paar Tagen kund tun zu müssen, dass sich die Krise in der Ukraine von Tag zu Tag verschärfe, er sprach vom “EU-Größenwahn”, halte aber nichts davon, einen 3. Weltkrieg herbeizureden.  “Aber die Gefahr, dass sich die Situation verschärft wie im August 1914, wächst von Tag zu Tag”.  So ist seine Aussage nachzulesen. Gut, an Helmut Schmidt hat im August 1914 noch niemand gedacht. Geboren wurde er erst einen Monat nach dem Ende des 1. Weltkrieges 1918, aber vielleicht hat er sich belesen, wie das so war, über vier Jahre vor seinem ersten Schrei. Belesen haben mag sich auch der junge Journalist Christoph Herwartz von ntv. Der könnte vom Alter her Schmidt sein (Ur?)-Enkel sein. Aber er fühlte sich beflissen zu schreiben, dass Schmidt “nicht die Wahrheit” sagt:  “Europa ist nicht Schuld an der Ukraine-Krise und es wiederholt auch nicht die Fehler, die zum 1. Weltkrieg führten”. Ups. Wenn Arroganz auf Arroganz trifft? Ach, ich liebe diese Meinungsvielfalt 😉 Was wäre wenn … wir die nicht hätten?

Was wäre wenn …? – Teil 1 – Fußball -> KLICK

Nr. 282 ^.^

4 Kommentare leave one →
  1. 18. Mai 2014 17:25

    Ich sehe gerade, dass der HSV 1:0 in Fürth führt.
    Was wäre wenn … die Fürther nun auch ein Tor schießen?
    Bei einem Unentschieden, 1:1, 2:2, usw. bleibt der HSV in der 1. Liga, weil in diesem Fall die Auswärtstore bei Torgleichheit doppelt zählen.
    Das wird noch spannend!

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  2. 18. Mai 2014 20:05

    Tja, der Dino HSV hat es noch mal geschafft – doch die Geschichte hat es gezeigt: letztlich ist auch der letzte Dino irgendwann gestorben.
    Zu dem nicht ganz so sportlichem Thema: Arroganz vs. Arroganz – da bin ich eher auf der Seite des Altkanzlers. Klar hat da das Nikotin im Hirn auch schon seine Spuren hinterlassen. Aber er hat an Hebeln der Macht gesessen und Einblick in Dinge gehabt, von denen der Jungspund-Journalist nicht mal weiß, dass es sie gibt.
    Wenn ich die Statements in den Medien höre, was die NATO da so von sich gibt, dann prickelt es mir auf der Kopfhaut – auch dass Deutschland mal wieder Milliardendeals in Sachen Waffen einstielt. Wer Waffen hat, will Sie auch einsetzen..

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    • 19. Mai 2014 07:21

      Moin Peter,
      ja, der HSV hat viel Glück gehabt, 1:1, nur wegen des Auswärtstors in der 1. Liga geblieben, aber davon spricht in ein paar Wochen niemand mehr. Genau so wenig von dem nicht gegebenem BVB-Tor. In den Büchern der Fußballgeschichte steht dann nur: HSV Relegation gewonnen (ohne keines der beiden Spiele gewonnen zu haben) und BVB 0 – FCB 2 im Pokalfinale.
      Helmut Schmidt. Auf alle Fälle nehme ich seine Worte ernst und tue sie nicht ab. Sicherlich, in seiner ihm ureigenen Art polarisiert Schmidt auch. Mit seinen Erfahrungen darf er das für mich. Wenn nicht einer wie er, wer dann? Für mich hat der junge Journalist genau so polarisiert, als wenn er einen Kontrapunkt mit seinem Artikel setzen wollte. Dass erinnert mich ein wenig an „Augstein & Blome“, freitags auf Phönix,
      http://www.phoenix.de/content/425300
      die sich auch immer so herrlich die Pro- und Kontra-Argumente um die Ohren hauen.
      Nehmen wir davon jeweils mal die Mitte ….
      So, langsam muss ich mich nun tummeln …, viele Grüße

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