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Achtung, dieser Beitrag kann Spuren von Satire enthalten! Für CHARLIE HEPDO

11. Januar 2015

Satire kontrastiert Widersprüche und Wertvorstellungen in übertriebener Weise und vergleicht Sachverhalte spöttisch mit einem Idealzustand bis hin zur Lächerlichkeit (Wiki). Satire kann man mögen, muss man aber nicht.  Oft hängt das Mögen mit dem Standpunkt zusammen, von dem aus sie betrachtet wird – sofern man das überhaupt als Satire erkennt. Oder sind es reaktionäre Äußerungen, gar Blasphemie?

Wer jetzt nicht weiterlesen mag, bitte, hier geht es zur “korrekten Seite” –> KLICK – alles ganz neutral und sachlich!

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[314] Charlie Hepdo - je suis Charlie

Aha, zurück? War die Seite zu farblos?

[314] sexismus_ironie

Und was ist eine Satire über die Religion, wenn sie nicht (mehr) als Satire zu erkennen ist? Richtig: Blasphemie.

[314] Titanic-Papst-Juliausgabe2012-b500

Wer erinnert sich noch? Im Juli 2012 veröffentlicht die Satire-Zeitschrift “Titanic” auf ihren Umschlagseiten Bilder des damaligen Papsts Benedikt XVI mit gelben und braunen Flecken auf der Soutane. Der Vatikan ging zwar gerichtlich dagegen vor, zog seine Klage aber wieder zurück (weil er 1. damit ungewollt Werbung für die “Titanic” betrieb, 2. die Auflage – wie man sieht – bereits verkauft war und 3. wohl keine Aussicht auf Erfolg bestanden hätte). Satire, geschützt durch das Grundrecht auf Meinungsfreiheit, oder verbotene Blasphemie?

Der damalige Chefredakteur der “Titanic” gab damals, meiner Erinnerung nach, folgende Erklärung ab: “Der Papst hat sich so darüber gefreut, endlich die undichte Stelle (den Whistleblower – “Vatileaks”) im Vatikan gefunden zu haben, dass ihm dabei ein Glas umkippte und der Inhalt, gelbe Brause, über seine Soutane lief. Vor Schreck darüber hat er sich hingesetzt, genau in einen Schokoladenkuchen, den ein Diener ihm zuvor hingestellt hatte.”  Ein Schelm, der was anderes denkt ….

[314] Charlie-Hebdo-b2012

Auch diese Titelseite der französischen Satire-Zeitung “Charlie Hebdo” sorgte im September 2012 für Ärger. In der Karikatur schiebt ein orthodoxer Jude einen Muslim im Rollstuhl vor sich her. In Anspielung auf den gleichnamigen Kinofilm “Ziemlich beste Freunde 2” und der Aussage “darf man nicht verspotten”.

Spott? Ironie? Sarkasmus? Schlimm? Vielleicht schmunzelt der Muslim über die “Titanic” und der Christ über “Charlie Hebdo”?

Und überhaupt: Wer ist wirklich Christ, wer Muslim? Bin ich schon Christ, weil ich christlich erzogen worden bin? Oder weil ich Kirchensteuern zahle? Oder schwingt nicht auch eine Portion Atheismus, zumindest Agnostizismus, in unserem Hirn herum? Soll ich mich als St. Paulianer aufregen, wenn BVB “Aki” Watzke mal wieder gegen Bayern “Kalle” Rummenigge wettert – oder so? Nö! Die spielen in ihrer Liga, ich schaue auf meine.

Dennoch: Der Kampf der Fundamental-Gläubigen gegen Kunst und Künstler ist ein Dauerkonflikt: 1988 der Film “Die letzte Versuchung Christi” = Brandanschläge auf Kinos, 1989 die “Satanischen Verse” = Mordaufruf gegen den Autor Salman Rushdie, 2006 die “Mohammed-Karikaturen der Jylland Posten” = gewaltsame Proteste mit weltweit mehr als 100 Toten, 2012 der Film “Die Unschuld der Muslime” = westliche Botschaften brennen, Menschen sterben, 2015 die Satire-Zeitung “Charlie Hebdo” = 2 Terroranschläge in Paris mit 17 Toten. Was habe ich vergessen?

Die Amerikaner! Unsere allwissenden puristischen Freunde! Ein Artikel in der “New York Times” über den Terroranschlag in Paris charakterisierte die Bemühungen von “Charlie Hebdo”, alles was Muslimen heilig ist zu verletzen, als “rücksichtslos, vulgär und teilweise kommerziell motiviert”. Andere Kulturen, andere Werte. Während besonders die obszöne Satire in Frankreich seinen Ursprung in Zeiten der Französischen Revolution hat, herrscht in den USA der Puritanismus vor – und in dem ist wenig Platz für Satire. Jedenfalls für keine religiöse, politische schon manchmal, wie diese Karikatur des Amerikaners Ranan Lurie beweist:

[314] Obama_and_Putin_2014_by_Ranan_Lurie_b500

Und bei uns hier in Deutschland? Ich sag’ mal …, ausgewogen. Die Satire in Deutschland hat ihre Geschichte, jedoch anders als in Frankreich. Beispielsweise nenne ich Kurt Tucholsky (“Satire darf alles”), dem dieser Satz zu Zeiten der Weimarer Republik zugeschrieben wird: “Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.”

[314] Die_wundersame_geldvermehrung_b500

Das ist heute nicht mehr so. Gut, nicht mehr ganz so. Und Karikaturen, wie diese von Walter Wesinger, sind unverfänglicher, bei Religionen gibt es (mit Ausnahmen) doch eher die “Schere im Kopf”.

Und noch einmal überhaupt: Wenn mir Satire als eine Art der freien Meinungsäußerung nicht passt, dann muss ich sie mir nicht antun. Ich gehe ja auch zu keiner Pegida-Demo oder einem Konzert mit Helene Fischer. Nö, was mir missfällt, was ich nicht mag, das tue ich mir nicht an.

Viel schlimmer als jeder Form der Satire ist für mich ein latent vorhandener Vernichtungswille besonders im Internet. Auch in unserem Zeitalter sollte man bei einem vermeintlichen Fehlverhalten erst einmal vom Staat angeklagt und einem Gericht verurteilt werden, nicht von der Öffentlichkeit. Doch das passiert viel zu oft. Beispiel “Emden” oder unser Ex-Präses Christian Wulff: Erst ging es in die Öffentlichkeit, vor die vierte Gewalt im Staate: Presse, Fernsehen, Internet. Die waren Kläger, Richter, Henker in einem – da wurde angeklagt, verurteilt und hingerichtet. Mediale Lynchjustiz. Das kennen wir vom Mittelalter: Früher wurden die Leute vor dem Stadttor …, heute gibt es keine Stadttore mehr, heute machen wir es im Internet. Was früher als Volksempfinden bezeichnet wurde, nennt man heute Schwarmintelligenz. Aber die Intelligenz der Menschen wird gerne überschätzt: Dummheit addiert sich, Geist nicht.

In Emden war der Verhaftete nachweislich nicht der Mörder und als Wulff tatsächlich später angeklagt und freigesprochen wurde, hat das kaum noch jemanden interessiert. Warum auch? Er war ja schon “tot”. Um nicht missverstanden zu werden: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass er zurücktreten musste.  Aber wie das in seiner Gesamtheit abgelaufen ist, war das mehr als Meinungsfreiheit, das war Lynchjustiz. Dann bitte lieber unter Meinungsfreiheit verstehen, frei von jeder Meinung zu sein – und nichts sagen. Das bringt wenigstens niemanden vor das Stadttor …. Wissen ist zwar Macht, aber nichts wissen macht in den Fällen auch nichts.

Keine Meinung – aber Angst: Natürlich, jeder hat Angst. Ich vorm Zahnarzt. Und nach einem Hörsturz usw. hatte ich Angst vorm Fliegen. Alles nur eine Kopfsache. So, oder so. Wovor viele von uns Angst haben, dazu gibt es eine jährliche Studie (ähnlich dem “Glücksatlas”, nur anders rum).

Die Ängste der Deutschen 2014

Großartig weichen die Werte über die Jahre nicht ab, aber natürlich spiegeln sich aktuelle Ereignisse in dem jeweiligen Zeitraum wieder. Wenn man sich die Studie genauer anschaut kann man feststellen, dass Leute oft Angst vor dem haben, was sie nicht kennen. Oder wie ist zu erklären, dass beispielsweise in NRW, wo viele Menschen mit Migrationshintergrund leben, die Angst vor “Spannungen durch Ausländer” wesentlich geringer ist als im Osten mit einem geringen Anteil? In meinem Leben habe ich viele Menschen kennen gelernt, die “nicht von hier” sind, einen anderen Glauben haben, oder überhaupt einen, denen vielleicht in ihren Kulturkreisen andere Werte wichtiger sind als mir, aber: gebissen hat mich keiner von denen. Nö, das tun die nicht!

Wisst ihr, wo vor ich besonders Angst habe, und die stehen noch weit über den Zahnärzten? Vor den Bekloppten, vor denen, die Cortisol geschwängert mit einem Überschuss an Testosteron und gleichzeitigem Mangel an Dopamin die menschliche Evolution ad absurdum führen. Wenn die anfangen zu hetzen, egal welcher Couleur, dann … weiß ich nicht, wie das “Volksempfinden” sein wird. So schließt sich der Kreis: “Angst vor dem, was ich nicht kenne”.

Deshalb, mein Mittel zur eigenen Psychohygiene und gegen alle hartnäckig Bekloppten:

[314] Füller-Rakete-TiNTe-b600

So soll das Titelblatt der nächsten Ausgabe von “Charlie Hepdo” aussehen, Auflage 1 Millionen. Ich finde es gut, dass die wenigen, die nach dem Terroranschlag übrig geblieben sind, weitermachen (wollen). Auch wenn ich die Form der französischen Satire nicht immer gut gefunden habe, sie ist ein Stück unserer freien Meinungsäußerung. Bewahren wir sie uns! Ohne Meinungsfreiheit keine Demokratie. Und ich finde es gut, dass sich unsere Kanzlerin Merkel heute an dem Trauermarsch in Paris beteiligt hat. Zwar nur als eine unter über einer Millionen, aber es ist ein wichtiges Zeichen auch in Deutschland. Ein Zeichen für Toleranz. Lasst uns in Wort und Bild miteinander streiten, aber bitte mit Respekt, ehrlich und ohne Hetzerei. Und wo Satire nicht zweifelsfrei als solche zu erkennen ist, darf man auch vorsichtshalber darauf hinweisen. Das mag helfen, Verletzungen zu vermeiden.

[314] Charlie Hepdo 1-1000A4

zum Vergrößern auf das Bild klicken

Nr. 314 (WP254) ^.^

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6 Kommentare leave one →
  1. 11. Januar 2015 20:20

    Kann dir voll zustimmen – Satire muss man nicht mögen, sie muss aber sein. Ist eine Art der Meinungsäußerung und wir haben ja eigentlich um diese Meinungsfreiheit gekämpft.
    Medien – viel Verantwortung, sich dieser aber nicht immer bewusst – siehe Vorehen bei Wulff, viele andere „VIP´s“ , die an den Pranger kamen – aber auch Normalbürger beachten nicht immer, was sie anderen antun. Internet machts ja möglich.
    Ich hoffe, dass einigen mehr die Augen aufgehen, sie sich ihrer Verantwortung und Kraft bewusst werden/ sind. Man lernt den Kopf zum Denken zu benutzen und nicht hirnlos sich vor irgendeinen Karren spannen lässt.
    Viele Grüße aus dem nasskalten Süden an den stürmischen Norden

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    • 12. Januar 2015 11:54

      Moin Jürgen,
      ja, Sturm war, nasskalt ist geblieben. Seitdem wir aus dem Urlaub zurück sind, nur Shit-Wetter. Da macht es wirklich keinen Spaß vor die Tür zu gehen. Aber heute „muss“ ich gleich, ein bisschen „jobben“ ….
      Satire, ja, die sollte man in unserem Wertesystem aushalten können, zumal wenn sie als solche klar erkennbar ist. Wer sich hier eine „Titanic“ kauft kann nicht einen „Spiegel“ erwarten. Zur Anprangerei: Neulich habe ich von einem Journalisten gehört, dass heute im Zeitalter der schnellen Medien viel zu oft „eine Sau durch Dorf getrieben wird“ und Redaktionen, wenn sie aktuell agieren wollen, überhaupt nicht mehr die Zeit haben, Meldungen, z. B. von Nachrichtenagenturen, gegenzurecherchieren. Es sei ein Teufelskreis: Einerseits werden Redaktionen aus Kostengründen ausgedünnt, anderseits nimmt die Zahl der Meldungen zu. Und so kann es passieren, dass sich Meldungen verselbständigen, ohne dass sie korrekt sind.
      Also, glauben wir mal nicht alles, was wir so lesen, sondern hinterfragen es. Oder so … 😉
      Viele Grüße!

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  2. 11. Januar 2015 21:32

    Satire setzt leider ein gesundes Maß an Allgemeinbildung voraus. Bei politischem Kabarett wird man (glaube ich jedenfalls) Personen mit einem IQ von 40 nicht im Zuschauerraum finden.
    Und je niedriger die Intelligenz des Homo Sapiens ist, umso gewaltbereiter ist er. So was kann man schön in den sozialen Netzwerken nachvollziehen, wenn man auf Fanseiten der Bundesligaclubs geht und dort die geschmacklosen Beiträge der „Hater“ liest.
    Menschen, die so intelligenzbefreit sind, dass Sie beweisen müssen, dass Ihr imaginärer Freund der coolste ist, und jede Äußerung, die am Glorienschein kratzt gleich als Gotteslästerung, die mit dem Tod bestraft werden muss, interpretieren, gehören nicht in die westliche aufgeklärte Welt.
    Auch über die Christen wird sich nicht erst seit gestern lustig gemacht. Der Film „das Leben des Brian“ ist eine Aneinanderreihung von Verarschungen – trotzdem ist deshalb nicht das Christentum in Dunkelheit gestürzt worden, der Vatikan hat keinen Tötungsauftrag an die Schweizer Garde ausgegeben und die örtlichen Pfarrer haben nicht alle verdammt, die sich die DVD gekauft haben..
    Ich bin der Meinung, dass ALLE Kirchen miteinander in Frieden leben können, solange klar ist, dass jede Glaubensgemeinde sich darüber im klaren ist, dass andere Menschen das Recht haben an einen anderen Gott zu glauben – alleine der Begriff „Ungläubiger“ als abwertender Begriff, der das töten dieser Person rechtfertigt, sollte schon als Unwort verboten werden und passt nicht in eine multiklerikale Welt. Wenn, dann sind es „Andersgläubige“ – und Sie haben das volle Recht dazu an andere Götter oder auch an „Nichts“ zu glauben.
    Die Muslime sind dabei Ihre Kirche der westlichen Welt zugänglich zu machen. Es gibt schon seit längerer Zeit so etwas wie offene Stunden, bei denen man in den Moscheen und Koranschulen eine „Schnupperstunde“ nehmen kann. Ich denke, das ist ein wirklich guter und weitsichtiger Ansatz und überdies ist es der einzige Weg diese uns unbekannte Kirche kennen zu lernen, Sie zu akzeptieren und die Angst davor abzubauen.
    Gefährlich ist Kirche wenn Sie dazu benutzt wird Menschen dazu zu bringen, Hass auf Angehörige anderer Glaubensrichtungen zu empfinden. Dies darf nicht akzeptiert werden.

    Oliver Kalkofe hat dazu etwas geschrieben, dem ich mich voll zustimme:
    (Zitat)
    „Manchmal weiß man wirklich nicht, was man noch sagen oder schreiben soll, weil man die Welt, in der man lebt, so einfach nicht mehr mag oder versteht…
    Aber sollten die bestialischen Morde an der Redaktion des Satire-Magazins CHARLIE HEBDO in Paris so – wie momentan vermutet – aus religiösem Fanatismus geschehen sein, sei nur so viel gesagt: Wenn es wirklich irgendeinen Gott gibt – egal wie er nun heißt oder aussieht oder welcher Religion er angehört – wenn nun aber dieser Gott wirklich so cool und so mächtig ist, wie immer behauptet wird, und wenn er die Welt und das Universum und den ganzen Rotz drum herum selbst hergestellt hat…glaubt Ihr kleingeistigen, buckelnden und kriecherisch schleimenden Anhänger welcher Religion auch immer, er braucht gerade EUCH, damit Ihr all die Leute meuchelt, die nicht exakt Euren Superdurchblick haben?
    Glaubt Ihr wirklich, dass diese allmächtige Gottesgestalt so unfassbar arrogant, strunzdoof und humorlos ist wie Ihr?
    Und so armselig, dass er EURE Hilfe benötigt?
    Und denkt Ihr wahrhaftig, dass belanglose Parolen brüllen und Unschuldige umbringen, der wirklich so clevere Weg ist, um andere von Eurer Nächstenliebe zu überzeugen?
    Kein einziger Glaube irgendeiner Religion wurde jemals von irgendwem auf der Welt bewiesen (deshalb heißt es ja auch GLAUBE).Im Kern einer jeden Religion aber steht – neben dem Lobpreisen der Gottheit Ihrer Wahl – immer das Streben nach LIEBE und NÄCHSTENLIEBE, egal welche Namen und welche Geschichten sich darum ranken. Warum ist dann aber die Religion seit Jahrtausenden der (zumindest vorgeschobene) Hauptgrund für die meisten Kriege, Morde und gewaltsamen Auseinandersetzungen auf der Welt?
    Warum wird der Glaube von allen Idioten für die Gewalt missbraucht? Dies richtet sich übrigens nicht allein gegen fanatische Islamisten – die Christen müssen sich da wahrlich nicht hinter anderen verstecken, ihre schlimmsten Verbrechen sind nur zum Glück etwas länger her. Der Kern aller Glaubenskriege bleibt letzten Endes die Dummheit. Und die damit verbundene Selbstüberschätzung.
    Wer zu blöd ist, seine Argumente verbal vorzubringen, bzw. so doof ist dass er gar keine Argumente hat, der haut seinem Gesprächspartner eben die Fresse ein, um ihn am Sprechen zu hindern. Gewalt bedeutet immer die Bankrotterklärung der persönlichen Intelligenz. Doch egal wie laut und brutal die Stimme der Dummheit auch erschallen mag – sie darf und wird die Vernunft niemals zum Schweigen bringen. Denn dafür ist sie auch einfach zu doof. Und kurz noch an alle, die jetzt versuchen diese furchtbaren Ereignisse für pauschale Ausländer- oder Islam-Hetze zu missbrauchen: Diese Täter waren keine gläubigen Muslime und auch nicht der Islam. Sie waren geisteskranke Vollidioten! Und die gibt es leider überall.
    Aber falls es wirklich einen Gott gibt, so wird er hoffentlich ihnen und allen ähnlich denkenden, vernagelten und an VernunftIntoleranz leidenden Hirnbremsen, die in ihrem Leben andere haben leiden lassen, um ihre bizarr vermurkste Gottesvision zu predigen oder gewaltsam durchzusetzen, einen heiligen Blitz in den Arsch jagen und sie mit einem gesegneten Tritt in selbigen zum Kollegen mit dem Klumpfuß schicken, auf dass er sie in alle Ewigkeit im Sud ihrer eigenen Dämlichkeit über dem Fegefeuer röste!
    Amen.“
    (Zitatende)

    In diesem Sinne: Glaubt an das was Ihr wollt – aber gesteht anderen Glauben Ihr Existenzrecht zu und lasst Sie ohne Hass neben euch bestehen. Aus Hass kann nur wieder Hass erwachsen..

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    • 12. Januar 2015 12:00

      Moin Peter.
      Dein Kommentar hier hat den Umfang eines ganzen Artikels.
      Schön. Ich freue mich 😉
      Und das Kalkofe-Zitat, ich sag‘ mal …, typisch Kalkofe. Und wo er Recht hat, hat er Recht.
      Ich muss mich nun nach draußen begeben, jedenfalls erstmal bis zum Auto. Bei diesem Shit-Wetter kostet allein das schon Überwindung. Aber der Job ruft ….
      Ich wünsche dir übermorgen einen guten Start und dass dir dein neuer Job viel Spaß macht und Freude bereitet!
      Bis denne,
      viele Grüße von der nasskalten Ostseeküste.

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