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Horst, das bockige Kind (Teil I)

5. Januar 2016

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Jeder von uns als Vater oder Mutter weiß wie es ist, wenn ein Kind eine bockige Phase hat. Und dann? Was macht man mit einem Kind, wenn es mit dem Fuß aufstampft, die Hände vors Gesicht schlägt und schreit „ich will aber haben!“?

Es ist nicht einfach. Das Kind, nennen wir es Horst, wollte ein Betreuungsgeld. Erst hat Mama „nein“ gesagt, „mit mir nicht“, aber der Horst hat solange gemault, bis Mama nachgegeben hat – wohlwissend, dass sich das bald wieder erledigt haben wird, weil niemand das mit ihm spielen würde. So kam es auch, nun liegt das Betreuungsgeld bei Horst im Schrank. Dann wollte Horst eine Maut. „Nein“ hieß es erst wieder. Aber dann hat der Papa zur Mama gemeint: „Sagen wir doch dem Jungen, dass er seine Maut kriegen kann – und im Laden werden sie ihm erklären, dass er die gar nicht haben darf und dann sind wir nicht die Bösen.“ Mama hielt das für eine gute Idee, gemacht, getan – und nun ist Horst sauer auf den Ladenbetreiber.

Jetzt will der Horst unbedingt eine Obergrenze haben. Aber weder Mama noch Papa wollen diesmal dem Drängen nachgeben. Sie wissen ganz genau, dass das auch wieder nichts werden wird – und Ärger mit den Nachbarn geben kann, die schauen nämlich schon. „Kubi“, der mangels Mitgift verhinderte Liebhaber von Mama, wirft ihr sogar „Impertinenz“ vor. Unausgesprochen steht die Frage im Raum, ob Horst nicht verhaltensoriginell ist und deshalb dringend therapeutische Hilfe benötigt. Was würdest du – als Vater oder Mutter – dem Horst antworten?

  • (  ) „Gut Horst, hier hast du deine Obergrenze“ und gleichzeitig nimmst du den auf dich zukommenden Ärger sehenden Auges in Kauf.
  • (  ) „Nein Horst, diesmal kommst du mit deinem Dickkopf nicht durch, ES GIBT KEINE OBERGRENZE!“
  • (  ) Du sagst nichts und gehst mit Horst zum Therapeuten.
  • (  ) Du erklärst Horst, was eine Obergrenze alles anrichten kann und fragst ihn dann, ob er immer noch eine haben will.

Weiter mit Schattenmenschen (Teil II)

Nr. 395 ^.^

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5 Kommentare leave one →
  1. A.B.Surd permalink
    5. Januar 2016 18:33

    Ich hätte noch einen Vorschlag: dem Horst ordentlich den Hintern zu versohlen, damit erlernt, was er darf und was nicht.
    Doch vielleicht würde man ihm in diesem Fall Unrecht tun, denn er sagt nur, was viele denken. Wir können in diesem Jahr nicht noch einmal über 1 Mio Flüchtlinge aufnehmen.
    Meine Meinung!

    Gefällt mir

  2. 5. Januar 2016 19:26

    😉 Therapie wäre nur sinnvoll, wenn der Horst wollen würde. Der will aber nicht. Und da der Horst schon zu alt ist…kann man ihn nicht mal mehr übers Knie legen (nein, mach ich auch nicht, bin ja gegen Gewalt). Aber vielleicht ist er lernfähig und erkennt, dass er schon eine Menge Blödsinn macht(e) und verändert sich….wird aber wohl auch nicht eintreten, da sehr engstirnig 😀

    Gefällt 1 Person

    • 7. Januar 2016 17:11

      Moin Jürgen.
      Hier riecht’s nach Schnee, noch sind wir in einer schneefreien Zone, es ist nur kalt. Aber vllt. sieht’s morgen hier auch so aus wie bei der CSU in Wildbad Kreuth, also nur wintermäßig.
      Das Beste am Norden ist, dass wir nicht so sind wie die Bayern!
      😉
      Viele Grüße

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  1. Schattenmenschen (Teil II) | Ich sag' mal ...

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