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Abseits ist, wenn …

11. Februar 2018

Fussballer-SPD-b

… wenn der Schiedsrichter pfeift. Jeder Fußballinteressierte weiß das. Gegröle und Buh-Rufe nutzen nichts, so lange kein Pfiff des Unparteiischen ertönt. Der Schiedsrichter wird unterstützt von den beiden Linienrichtern und dem vierten Offiziellen für das Umfeld. Mittlerweile ist das digitale Zeitalter auch im Fußball angekommen und irgendwo in NRW werden die Entscheidungen der Schiedsrichter live beäugt und Fehlentscheidungen nötigenfalls korrigiert.

An den Stammtischen führt das regelmäßig zu Diskussionen.

Aktuell: Der angeschlagene Spieler Martin S. will sich vor seiner Auswechselung mithilfe eines Fouls noch als Außen versuchen,  läuft jedoch ins Abseits. Unbeirrt von allen Publikums-Missbilligungen bleibt die Schiedsrichter-Pfeife stumm. Erst nachdem die Video-Schiedsrichter um Michael G. in NRW eingreifen, verlässt Martin S. das Spielfeld.

Die Fragen: Warum hat Schiedsrichterin Andrea N. den Fehler nicht gesehen? Warum haben ihre Assistenten Olaf S., Ralf S. und Thorsten S.-G., alles erfahrene Leute, nicht interveniert? Haben alle nichts gesehen? Oder wollten sie nichts sehen, wollte niemand dem Martin S. die Rote Karte zeigen? Oder haben sie sich darauf verlassen, dass die Video-Schiedsrichter in NRW schon für den nötigen Platzverweis sorgen würden?

Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur, dass der einstige Stürmer-Star Martin S., angetreten um die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen, ein sprichwörtliches Eigentor geschossen hat. Nun ist es Zeit für einen Umbruch. Ich habe gelesen, dass die Nachwuchsabteilung des Vereins einen regen Zulauf haben soll. Fehlt nur noch ein Trainer, der ihnen das mit dem Abseits erklärt.

Siehe auch: Der Zahn ist gezogen …

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4 Kommentare leave one →
  1. 11. Februar 2018 10:10

    !

    Gefällt 1 Person

  2. 11. Februar 2018 15:18

    Eine Stimme aus dem Publikum:
    „Die Vereins-Führungsetage ist eine Schlangengrube und Andrea N., Olaf S. und andere machen Martin S. jetzt zum Sündenbock. Dabei war das Foul an seinem Freund Sigmar G. ganz im Sinne der Vereinsspitze.“
    https://www.n-tv.de/politik/Schulz-Schwester-rechnet-mit-SPD-Spitze-ab-article20279700.html
    Grüße, SMS

    Gefällt 1 Person

    • 12. Februar 2018 08:35

      Moin.
      Ich hab’s gelesen. Natürlich liegt der Verdacht nahe, dass beides, das Foul und das Abseits, allein deswegen nicht gepfiffen wurde, weil die, die es hätten wissen müssen, wussten, dass sie sich auf diesem Weg von zwei mittlerweile unliebsamen Spielern trennen konnten, ohne weder den einen noch den anderen vom Platz nehmen zu müssen. Das habe Martin S. und Sigmar G. quasi ungewollt selbst gemacht.
      Für mich hat sich gefühlt die ganze Mannschaft ins Abseits gestellt und ich glaube nicht, dass nur ein Trainerwechsel reicht. Vielleicht würden junge Spieler, eine neue Mannschaft, den drohenden Abstieg verhindern …?!
      Grüße!

      Gefällt mir

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