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Meiers Rückblick 19/09 in 100 Sekunden

1. Oktober 2019

September: 3 Ereignisse sind mir in Erinnerung geblieben und ich denke, sie werden uns medial noch lange verfolgen:

1. natürlich die Klimadebatte. Ich weiß, manch einer kann das nicht mehr hören, das geht auf den Keks. Nützt aber nix. Die Natur hat noch nie Rücksicht auf Einzelschicksale genommen. Und die Medien schon gar nicht. Das werden sie auch zukünftig nicht. Wenn sich nix tut, steigt der Meeresspiegel und vielleicht weicht bei den Klimaaktivisten der Idealismus von heute dem heiligen Zorn von morgen? Auch wenn es immer noch Leugner gibt, die den anthropogenen Treibhauseffekt nicht sehen wollen und alles für Hysterie halten, es gibt ihn und deshalb will unsere Regierung nun wirklich die selbst gesteckten Klimaziele erreichen. Sagt sie. Erfolg: fraglich. Wiedervorlage: monatlich.

Screen-190914-Euronews-thumb

Die Ereignisse 2 und 3 sind unsere beiden mad boys. Der Donald und der Boris. Die beiden verhaltensoriginellen Jungs und Brüder im Geiste haben in den letzten Wochen für viel Furore gesorgt. Impeachment. Brexit. Nun ja, wenn es nicht so traurig wäre, könnte ich darüber lachen. Doch leider sind sie im Hauptberuf jeweils Chef eines sehr wichtigen Staates und viele Wirtschaftsbosse bewegen sich deswegen zwischen Hoffen und Bangen. Wiedervorlage: Solange sie (noch) im Amt sind.

Interessant finde ich dabei immer wieder, wie unterschiedlich Medien bzw. Journalisten ein und die selbe Realität interpretieren. Dieser Screen vom 14. September bezieht sich auf Nachrichten verschiedener Redaktionen zum selben Thema. Ist das noch die Freiheit der einzelnen Journalisten oder schon Framing der Verlage?

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One Comment leave one →
  1. Albert permalink
    4. Oktober 2019 09:34

    Wenn wir, die Welt, die Klimaziele nach dem Pariser Abkommen und einen Temperaturanstieg von nicht mehr als 1,5 Grad erreichen wollen, dann dürfen wir, die Welt, nur noch eine gewisse Emissionsmenge bis 2050 ausstoßen. Machen wir, die Welt, weiter so wie bisher, wird diese Menge nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen in weniger als 10 Jahren aufgebraucht sein. Den Rest darf sich jeder ausmalen. Folgerichtig wird uns das Thema Klimawandel weiter beschäftigen.
    Leider stelle ich oft eine kognitive Dissonanz, treffender ausgedrückt, eine Dissonanz-Reduktion, fest, weil die, die auf die Ursachen und Folgen des Klimawandels hinweisen, oft abqualifiziert werden. Dabei fehlt es denen, die das tun, an der nötigen Qualifikation selbst.
    Vielleicht sollte ich dazu einmal einen Gastbeitrag schreiben?
    A.

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