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Meiers Rückblick 21/12 in 100 Sekunden

1. Januar 2022

… oder:
Willkommen in Zwanzigzweiundzwanzig,
willkommen in der Bunten Republik

Weihnachten 2021 ist Geschichte und die besinnlichen Tage weichen wieder dem Alltag. Vereinzelt sind noch gestrandete Weihnachtsmänner zu sehen – wie hier am Lieblingsstrand in Haffkrug. Scheinbar warten sie darauf, abgeholt zu werden. Wo die wohl hin wollen? Nachhause, klar, aber wo ist das? Ich habe gehört, auch hier macht sich der Fachkräftemangel bemerkbar und man musste die Geschenke-Spezialisten von jottwede – janz weet draußen – als Zeitarbeiter anwerben. Man munkelt, dass sie für das kommende Weihnachtsfest zwei Forderungen aufgestellt haben:
a) sie wollen den angekündigten Mindestlohn von 12 Euro pro Stunde erhalten, und
b) sie wollen nur noch ausreichend geimpfte Familien beschenken – ausgenommen Kinder unter 12.
Auf gewissen Kanälen wird von angeblichen Insidern berichtet, dass hinter der ganzen Impfpflicht-Diskussion ausschließlich die Weihnachtsmänner-Lobby steckt! Aha 😉

-> Der Januar auf der SvenMeierFoto-Seite.

Meinen Rückblick auf den Dezember 2021 könnte ich als Kinderspiel darstellen:
Ich packe meinen Koffer …
… und nehme aus dem Dezember einen Scholzomaten im neuen Ampeldesign mit …
… und packe für dieses Jahr viel Zuversicht, eine Portion Respekt, den Glücksatlas 2021 und vor allem ein Päckchen Gesundheit dazu.

Viel mehr will ich gar nicht sagen. Auf das Drama-Jahr (O-Ton Spiegel) 2021 hatte ich schon vor einigen Tagen zurückgeblickt und die wichtigsten Aufgaben für die neue Regierung werden die der alten sein. Wünschen wir uns doch alle, so ganz pragmatisch und eigennützig, dass sie die zum Wohle aller einigermaßen gut in den Griff kriegen und sich „die große, oft stille Mehrheit“ (O-Ton Bundespräsident Steinmeier in seiner Weihnachtsansprache) nicht von einer kleinen, meist lauten Minderheit verrückt machen lässt. Wenn’s dann im Osten noch friedlich bleibt, dann wäre das doch schon mal was.

Wer hat’s gesagt?

„Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht nicht zu denen zu gehören, die jeden Tag eine aufgeregte Meldung weitersagen, teilnehmen an einem Grundrauschen, bei dem nachher keiner mehr weiß, worum es eigentlich geht.“
Olaf Scholz am 30.11. im Interview mit Tagesthemenmoderatorin Caren Miosga.

„Natürlich macht man sich bei dem ein oder anderen unbeliebt. Aber wer es jedem recht machen will, wird beliebig. Das ist ein Satz, den ich schon von meiner Mutter gehört habe.“
Wolfgang Niedecken am 3.12. in einem Interview dazu, zu gesellschaftlichen Themen Stellung zu beziehen.

„Veränderung – das trifft die Erwartungen und weckt die Hoffnungen der einen. Bei anderen aber schürt Veränderung auch Unsicherheit und Zweifel. … Aber: Wer mutig vorangeht, wird Sorge dafür tragen müssen, dass die weniger Starken Schritt halten können, dass die Menschen, für die Veränderung Verlust bedeutet, auch Neues gewinnen können.“
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am 8.12. bei der Ernennung der neuen Regierungsmitglieder.

„Sie erahnen vielleicht, dass es eine spannende, erfüllende Aufgabe ist, auch eine fordernde Aufgabe. Aber wenn man sie mit Freude angeht, ist es vielleicht auch eine der schönsten Aufgaben, die es gibt, für dieses Land Verantwortung zu tragen.“
Alt-Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Amtsübergaben am 8.12. an ihren Nachfolger, Kanzler Olaf Scholz.

***

No Comment PICTURES

Dat olle Jahr is vörbi nu jüst, dat nee vör us steiht,
un jeder van us geern wüst, as dat in nee Jahr wiedergeiht.
Keen Ahnung, doch’n Rat kann ik geven, dat is nich swar:
Wees ok mal beten mehr tofreden, un bliev gesund in nee Jahr.

frei nach C. F. Bautsch

870 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

8 Kommentare leave one →
  1. 1. Januar 2022 08:24

    Das sind doch alles Zitate, die Mut machen. Möge in 2022 die Vernunft einziehen!

    Gefällt 1 Person

  2. 1. Januar 2022 12:01

    Dann auf ein Neues. 🙂 Frohes Neues Jahr aus Sachsen in den Norden. Die Zitate sind ein großartiger Anfang. Vor allem, was Mai Thi Nguyen-Kim zum Thema Toleranz sagt. Alles Gute, viel Glück und Gesundheit.

    Gefällt 1 Person

  3. 2. Januar 2022 19:33

    Hallo Sven, hier was zu der Intoleranz, über die die Wissenschaftsjournalistin neben ihrem Foto erzählt.
    Gestern bin ich wirklich ausgerastet. Der Gastgeber feierte seinen 72. Geburtstag. Seinen kruden Ansichten über Ausländer und Asylbewerber habe ich ja schon oft widersprochen, aber gestern verstieg er sich derart in Fremdenhass und Wünsche, dass solche strenge Hand wie der Führer wieder kommen sollten, dass ich ihn angebrüllt habe, so hoch war mein Adrenalinspiegel gestiegen. – So viel besser waren die anderen Leute aus dem Haus aber auch nicht – denen geht es allen so saugut, die wissen nicht, was sie noch alles lfür Überflüssigkeiten im Netz bestellen sollen – aber irgendwas für Arme zu spenden, auf diese Idee würden sie nie kommen.
    Von dieser Beziehung her war es in meinem alten Haus sehr, sehr viel besser – hier sind alle intolerant und fremdenfeindlich – alles, was hier shciefläuft, daran sind die 3 ausländischen (von 24) Familien schuld – er aber schmeißt die Kackpackung von seinen Hunden voller Wut auf den Bürgersteig.
    Manchmal möchte ich hier wieder ausziehen.
    Drück mich mal!

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