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Wie blöd ist das denn …?

28. März 2022

Gestern. In der Reihenfolge:
Mittagessen, Spaziergang, Kaffee und Kuchen. Ich twittere noch ein Bild „Autofreier Sonntag, Spaziergang am Strand“

… und anschließend kam das auf dem Sofa, was ich autogenes Training nenne. Da zeigte meine Uhr neben meinem Fernseher 16 Uhr noch was. Jedenfalls noch nicht 17 Uhr und ich denke so: In einer Stunde kannst du ja mal schauen, was im Saarland so abgeht …. Blöd, wenn in so einer Phase der Entspannungsübung das Telefon klingelt:

Ein Anruf aus meiner Alten Heimat. „Hallo alter Mann, erstens, du hast gut twittern! Wenn ich da wohnen würde, wo andere Urlaub machen, bräuchte ich sonntags auch keine Auto! Und zweitens, was sagst du zum Wahlergebnis im Saarland? Ich bin hochgradig irritiert. 17 Uhr und, sagt die Uhr neben dem Fernseher. Und aus dem tönt irgend etwas über die saarländische Landtagswahl. Kurz mein Lapi angstubst und aus dem Ruhezustand erweckt:

„Du, sage mal, wählen die im Saarland nur bis 17 Uhr oder haben die das mit der Sommerzeit verpennt?“ war meine spontane Frage, die Antwort kam prompt: „Ich glaube, die hast du verpennt!“

Ich musste mich erst einmal sortieren: „Du, ich rufe gleich zurück“. Tatsächlich: Funkwecker Küche (links) sagt was anderes als Funkuhr Fernseher (rechts). Wie blöd ist das denn? Wat’n Schiet mit disse Zeitumstellung! Schnell ein paar Bilder mit einer Idee …, weil so’ne Geschichten kannst du eigentlich nicht erfinden, die kannst du nur erleben.

Später haben wir dann noch einmal telefoniert. Saarland, ok, spannend wird es aber im Mai, wenn in Schleswig-Holstein (am 8.) und in NRW (am 15.) gewählt wird. Und klar, dass wir auch auf das Thema Sanktionen / Embargo gegen Russland zu sprechen kamen. Einig waren wir uns in dem Punkt, dass jeder von uns freiwillig selbst etwas tun kann und man nicht alles tun muss, was erlaubt ist. Jeder darf spritsparend langsamer fahren und sein Auto auch mal stehen lassen. Genau so wie jeder weiter eine Maske aufsetzen darf, wenn es dazu keine Pflicht mehr gibt. Und so weiter.

Uneinig waren wir uns bei dem Thema Sanktionen / Embargo. Sofort, STOPP, alles auf 0? So wie es wissenschaftliche Ökonomen wie Rüdiger Bachmann vorrechnen, der nebenbei anders denkenden Wirtschaftsexperten wie Michael Hüther Bauchgefühl-Ökonomik vorwirft und den Ministeriums-Ökonom Philipp Steinberg zwar als exzellenten Wettbewerbsjuristen bezeichnet, aber die Befähigung zur Beurteilung gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen abspricht und urteilt, dass Minister Robert Habeck in Folge dessen schlecht beraten wird. Ich halte dagegen, dass die Praxis, die Realität vielleicht doch mehr ist als das Ergebnis aus der Summe theoretischer Zahlen. Jedenfalls fällt es mit schwer, die Argumente der Mahner zu ignorieren – so sehr ich mir auch die Einstellung jeglichen Handels mit Russland wünsche.

Zwei Punkte treiben mich um:
1. Solange wir, die EU, die Energie-Rechnungen in Dollar oder Euro bezahlen, häuft Russland zwar sein Devisenkonto an, kann wegen der Sanktionen aber nicht sehr viel damit anfangen. Der Krieg, das Militär, wird hingegen in Rubel bezahlt und davon könnte sich Russland so viel drucken wie es braucht. Was das für die russische Volkswirtschaft bedeutet, ist ein anderes Thema – aber die Forderung Putins, dass Rechnungen nur noch in Rubel bezahlt werden sollen, kommt nicht von ungefähr. Dieser Hinweis von Wirtschaftsexperten mag zwar wie ein Feigenblatt klingen, verliert für mich dadurch aber nicht an Substanz.
2. Bei einem Importstopp / Embargo, also 0 Gas usw., oder falls Putin den Gashahn von sich aus zudreht, droht uns eine Rezession – Experten sagen einen Einbruch unseres BIP von bis zu 4 Prozent voraus. Wer sind dann die Menschen, die am meisten darunter zu leiden haben? Es sind auf alle Fälle nicht die, die heute prominent einen Importstopp fordern. Nein, es werden die Beschäftigten sein, die bestenfalls (schon wieder) in Kurzarbeit geschickt oder schlimmstenfalls betriebsbedingt entlassen werden müssen. Dazu alle, die finanziell nicht auf Federn gebettet sind, die heute schon mit ihrer Heizkostenrechnung hadern, an der Tankstelle regelmäßig die Krise kriegen und so wie so unter der krisenbedingten Inflation leiden. Ich melde für mich berechtigte Zweifel an, dass die einen sofortigen Importstopp von russischen Energien so toll finden. Oder irre ich?

Das ist alles blöd! „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“, funktioniert leider nicht. Unsere Alt-Kanzlerin Angela Merkel hat einmal gesagt, damit möchte ich für heute schließen:

„Eine menschliche Gesellschaft misst sich auch an ihrem Umgang mit den Schwächsten, die unsere Hilfe und Unterstützung brauchen.“

Angela Merkel am 10.09.2014 vor dem Deutschen Bundestag.

Nee, STOPP, ein hab‘ ich noch:

Hallo, Gemeinde Scharbeutz – oder wer auch immer eine Antwort weiß: Wer stellt eigentlich die Sonnenuhr am Skaterpark um? Ich frage für eine Freundin 😉

891 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

11 Kommentare leave one →
  1. 28. März 2022 12:52

    Habe gestern in einer Talkrunde „Presseclub“ etwas länger verfolgt, weil die Gäste gut informiert waren und auch – zumindest für mich- jede Menge Hintergrundwissen vermittelten. Die Sache in Rubel zahlen und so, ist wohl doch nicht so einfach, wie Putin und seine Berater sich das verstellt haben. Verträge sich nicht so gestaltet.

    Das mit den Gas abdrehen ist wohl auch nicht so einfach, wie es scheint. Ein erheblicher technischer Aufwand, der nicht von Null auf Jetzt auf russischer Seite umsetzbar ist.
    Eine Abnahmeverweigerung gestaltet sich wohl ähnlich schwierig.

    Dazu kommt noch die Sorge der Rezession, die uns im Nacken steht. Deutschland ist reich, klar und kann puffern. Aber Deutschland ist finanziell auch wegen der Pandemie ausgelaugt.

    Gar nicht so einfach, die richtigen Entscheidungen auf die Schnelle zu treffen. Aber sie arbeiten ja alle wie verrückt an langfristigen Lösungen, die uns vom russischen Gas und Öl unabhängig zu machen sollen. Aber damit werden sie Energiekosten steigen, denn das russische Gas war ja billig.

    Nicht nur Deutschland steht von einem Umbau, sondern auch Europa und zu Teil auch die Welt.

    Oh man.. ich möchte das Jahr 2019 wiederhaben, damals, als wir uns über Pandemie und Krieg noch keine Gedanken machten. 😏

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    • 30. März 2022 11:50

      Moin.
      Sorry, bin mal wieder spät dran … und mittlerweile haben uns die Ereignisse eingeholt. Na ja, möglicherweise, die heute ausgerufene Gas-Frühwarnstufe ist ja erst die Vorstufe dessen, was noch kommen kann, setzen die Russen das um, was sie gesagt haben, nämlich ohne rubel auch kein Gas zu liefern, Weil sie „in der jetzigen Lage nichts zu verschenken haben“, so ein Kreml-Sprecher.
      Mittlerweile werden auch die Stimmen lauter, die erklären, was mit ohne Gas passiert. Kurzfristig, mittelfristig und evtl. auch langfristig. Das ist dann eben doch mehr, als das, was uns ein paar Ökonomen von ihrem Schreibtisch aus vorgerechnet haben.
      Ja, ich bin da ganz bei dir, wir stehen vor einem Umbau. Das wird noch spannend …, die Idee davon haben wir ja schon skizziert, aber wie bei jedem Bau, kommt es auf die Statik an!
      Grüße nach Rostock!
      Ach so. 2019, ok, mache ich mit. Wenn ich in meinem Blog so zurück blättere, hatten wir in dem Jahr hauptsächlich nur das Thema Klimawandel, FFF stand noch für Fridays For Future, heute steht es für Frieren Für Frieden 😉

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      • 31. März 2022 09:39

        Gestern gab es wieder eine Nachricht zur Währung. Man wolle heute erst mit Putin darüber reden. Noch wäre gar nichts beschlossene Sache. Sie haben wohl erst mal auf den Busch geklopft. 😬😬 Erst mal gucken, was geht.

        So weit ich das verstanden habe, können sie den Gashahn auch nicht so einfach zudrehen. Das ist wohl auch ein hoher technischer Aufwand. Gar kein Geld zu bekommen ist vielleicht auch keine Lösung. Aber ich denke auch, es macht dem inneren Kreis von Putin Spaß, Europa und die USA in Angst und Schrecken zu versetzen.

        Aber gut, wenn niemand mehr mit ihnen aus dem westlichen Ausland mehr handeln will? Brauchen sie deren Währung?🤔
        Es gibt auch nur Verlierer und auf lange Sicht wird Russland der Großverlierer sein. Nach dieser Aktion wird Ihnen niemand mehr trauen und Geschäfte später mit ihnen machen wollen.
        Um ehrlich zu sein, tut mir das russische Volk leid, weil es jetzt wieder in die Armut zurück fallen wird. Sie wollten ja auch nur nach dem westlichen Standard Leben.

        Kaum zu glauben, daß ihre Regierung das alles in Kauf nimmt.

        Gestern las ich, dass Putin sich auf Belaruss nicht mehr verlassen kann. Die Militärs haben dort keinen Bock, sich in einem Krieg, den sie nicht angezettelt haben, über den Haufen schießen zu lassen oder später vor ein Kriegsverbrechentribunal geschleppt zu werden.
        Ich erinnere mich dabei noch an einen Jugoslawen oder Kroaten, einen hochrangigen Militär, den man später vor Gericht stellte, weil er besonders brutal vorging. Hatte es sich nicht das Leben genommen, um nicht abgestraft zu werden? Oh mein Gott, wie schnell man auch wieder vergisst.😬

        Für Europa stehen jetzt wieder mal viele ernste Fragen an. So ernst war es noch nie, für die Politiker. Und was das alles kostet? Die Pandemie hat schon einiges von Ihnen abverlangt und Geld gekostet und nun noch der Krieg in Europa, der uns zwingt, das gesamte Wirtschaftskonzept neu aufzustellen, das uns aus Abhängigkeiten löst.

        Eine weitere Bewährungsprobe für die Union. Unter den jetzigen Bedingungen haben die europäischen Staaten im Verbund gar keine Zeit, sich auseinander zu streiten. 😄

        Was das Frieren betrifft, da habe ich schon viel für den Frieden getan. Solange keine 5- Grad draußen sind, mache ich auch keine Heizung in der Wohnung an. Ich liebe es tatsächlich kalt. Meine Yogis kommen mit dicken Socken und Jacken in die Sporthalle und ich sitze oder stehe mit Sommerpulli und barfuß vor ihnen. 😄

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  2. Stephi Wohl permalink
    28. März 2022 14:36

    Lieber Herr Meier,
    vielen Dank für Ihre Frage an uns und gerne möchte ich Ihnen antworten:
    Zum Einen ist keine politische Willensbildung bekannt, an der Scharbeutzer Sonnenuhr etwas zu ändern, zum Anderen liegt die Erfindung der Sonnenuhr viel länger zurück als die die Erfindung des Wechsels von der Normalzeit auf die Sommerzeit. So wissen alle Sonnenuhrnutzer*innen was ihnen die Stunde schlägt, wäre alles so normal wie früher.
    Mit freundlichen Grüßen
    Stephi Wohl, gemeinde@scharbeutz

    Gefällt 2 Personen

    • 30. März 2022 11:53

      Moin. Danke Frau Wohl für die erhellende Auskunft 😉
      Aber ob das, was wir heute zurückliegend als „normal“ betrachten, früher für uns auch alles „normal“ war? Oder haben wir uns nur an manches gewöhnt?
      Viele Grüße

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  3. 28. März 2022 17:09

    Die Bundesregierung ist klug beraten, wenn sie auf die Stimmen aus den kleinen Handwerksbetrieben, auf die der mittelständischen und der Großindustrie hört, wie auch auf die der Sozialverbände und Gewerkschaften. Es gibt einen ganzen Chor von Stimmen, die vor einem sofortigen Importstopp von russischen Energien warnen. Die Auswirkungen des Krieges sind jetzt schon schlimm genug, dann wären sie katastrophal, wir würden uns mehr schaden als Putin und der soziale Frieden würde darunter leiden.
    Sicherlich ist ein Embargo wünschens- und erstrebenswert. Nur würden wir dadurch den Krieg wirklich verkürzen? Viele Experten sagen: Nein. Auf der anderen Seite bringt uns jeder Tag, am dem wir insbesondere noch Gas aus Russland beziehen, einem möglichen Embargo näher, das wir auch im nächsten Winter durchhalten können. Mittlerweile neige ich zu der Meinung, dass das zwar nicht der beste, aber der bestmögliche Weg ist. Allerdings räume ich ein, dass meine Meinung nächste Woche eine andere sein kann, denn ich lasse mich gerne von Argumenten überzeugen. /S.

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    • 30. März 2022 12:01

      Moin.
      Siehe Kommentar oben, flotterblogger.
      Dazu noch das: Für mich habe ich inzwischen den Eindruck gewonnen, dass wir, wie bei anderen Themen auch, hier wieder ein Fall von False Balance haben: Es gibt eine große Mehrheit, die wegen den Auswirkungen vor einem sofortigen Gas-Importstopp einen selbigen eben nicht befürworten – aber einer Minderheit von ein paar Ökonomen, die uns das als halb so schlimm vorrechnen, wird genau so viel, wenn nichts sogar noch mehr Raum eingeräumt. Nebenbei: Nehmen wir die Krisen allein in diesem Jahrhundert, Dotcom-Krise 2000, Finanzkrise 2007, Euro-Krise 2012 … wie oft haben Ökonomen daneben gelegten?
      Grüße!

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  4. 28. März 2022 18:58

    Ich fahre schon seit ewigen Zeit quasi im Tempolimit. Ich finde das sehr entspannt und nicht selten trifft man die Raser eh wieder, weil sie unter’m Strich nicht schneller sind.
    Die Rechnungen in Rubel zu bezahlen, haben heute wohl alle abgelehnt.
    Wir haben das große Glück, in einem Passivhaus zu wohnen und somit eh kaum Heizkosten zu haben. Tanken können wir leidlich steuern und da ich meistens mit dem Roller zur Arbeit fahre, sind die Kosten relativ überschaubar. Aber merken tun auch wir das, auch wenn wir noch was abpuffern können.
    Ohne das es auch uns weh tut, werden wir nichts dazu beitragen können, dass dieser furchtbare Krieg zu Ende geht.

    Ach ja, das Saarland.. das Ergebnis der FDP gefällt mir sehr. Für absolute Mehrheiten bin ich selten, aber wir werden sehen, was die strahlende Siegerin draus machen wird. Für die Grünen ist es bitter… es fehlen 23 Stimmen. Die AfD hätte schon Klage eingereicht und Wahlbetrug gewittert. Die sind leider drin. Andersrum wäre es mir deutlich lieber. Aber die Grünen haben sich ja leider vorher selbst fast zerlegt.

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    • 30. März 2022 12:21

      Moin. Ich bin mal wieder spät dran 😉
      Ja, mit dem freiwilligen Tempolimit sehe ich ähnlich wie du. Ich bin ja nun häufiger auf der BAB unterwegs, nach „unten“ in die Alte Heimat oder nach „oben“ auf meine Lieblingsinsel Fehmarn, und da halte ich mich – meistens 😉 – schon lange an die 130er Richtgeschwindigkeit. Und dabei merke ich, dass mich dann sooo viele nicht überholen … bzw. wegen des Verkehrs auch nicht schneller können oder wegen Beschilderungen dürfen. Trotzdem bin ich mittlerweile für ein Tempolimit, genau so, wie wir es in jedem unserer Nachbarstaaten auch haben.
      Wäre da nicht die FDP …!
      Ehrlich: Für mich ist diese Partei, die ich hier vor Jahren mal als „Wurmortsatz der Union“ bezeichnet habe, flüssiger als Wasser, nämlich überflüssig 😉
      Nun haben wir sie aber wieder im Bundestag und sogar in der Regierung, also müssen wir mit ihr leben. Wir müssen aber nicht traurig sein, wenn sie den Einzug in ein Parlament verpassen.
      Tja, und die Grünen im Saarland, 23 Stimmen – was soll man dazu sagen? Vllt. nur soviel: Zerstrittene Parteien werden eben nicht so gerne gewählt. Aber vielleicht ändert sich ja noch etwas bis zum amtlichen Wahlergebnis.
      Das noch: Ich empfinde es als traurig, dass demokratische Parteien, egal ob nun Grüne, die FDP und auch die Linke, an der 5%-Hürde scheitern, die rechtsextremistische AfD aber nicht. Wahlergebnisse können grausam sein 😦
      Regnerische Grüße von der Ostsee an die Elbe.

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