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Lieberknecht, Eintracht Braunschweig und zehn VfL-Trainer

25. Mai 2017

2007. Ich meine, es war ein September-Sonntag *. Jedenfalls war die Bundesliga-Saison noch jung und der VfL Wolfsburg verlor an dem Tag gegen den KSC 1:2. Ich hatte mit einem Kollegen dienstlich im Wolfsburger Stadion zu tun und erzählte auf der Heimfahrt, dass ich nun das fünfte Mal in der VfL-Arena war und jedes Mal der VfL verloren hat. Mein Kollege meinte, dass er mit dem (damaligen) Trainer Felix Magath, der zugleich in einem unserer heimischen Sportvereine Ehrenmitglied war, reden wolle, damit ich ein „Stadionverbot“ erhalte – dann bräuchte ich auch nicht mehr dienstlich hin …. Das Gespräch hat es sicherlich nie gegeben, trotzdem war das mein letzter Stadionbesuch in Wolfsburg.

Torsten_Lieberknecht_DFB_Pokal_Pressekonferenz_2015_bZur gleichen Zeit, 2007/2008, versuchte die Braunschweiger Eintracht in der damals noch zweigeteilten Regionalliga einen Platz für die ab der Saison 2008/2009 neu eingeführte 3. Liga zu ergattern. Im Mai 2008 gab der damalige BTSV-Trainer Benno Möhlmann seinen Rücktritt bekannt und kam damit wohl nur seiner Entlassung zuvor. An seiner Stelle übernahm der bisherigen A-Jugendtrainer, ein gewisser Torsten Lieberknecht – und schaffte das, was kaum jemand noch für möglich gehalten hatte: Die Braunschweiger qualifizierten sich im allerletzten Moment für die 3. Liga.

Der Rest ist Geschichte: Wolfsburg wurde ein Jahr später unter Magath Deutscher Meister, Braunschweig schaffte unter Lieberknecht den Klassenerhalt der 3. Liga. Beide Vereine trennten damals, im Mai 2009, Welten. Im Laufe der Jahre kamen und gingen die Trainer in Wolfsburg, nach Magath kamen bis heute neun weitere. Und in Braunschweig? Null! Auch wenn es mal nicht so gut lief, hielt der Verein am Trainer fest. Auch 2014, als nach nur einem Jahr Bundesliga der Verein wieder in die 2. Liga abstieg. Das nenn‘ ich Kontinuität!

#WOB-EBS-10-1-nach-Trainern

Beide Vereine trennen heute im Mai 2017 immer noch Welten, aber nur im Etat bzw. bei den Gehältern der Spieler. Sportlich eher nicht: Wolfsburg als drittletzter der Bundesliga und Braunschweig als dritter der 2. Liga stehen in der Relegation. Heute Abend ist das erste Spiel, Montag das Rückspiel.

In Erinnerung an diesen September-Sonntag 2007 würde ich heute gerne wieder nach Wolfsburg fahren – und nachher berichten, dass jedes Mal ….

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Fotowettbewerb – weiter geht’s

24. Mai 2017

Die Klabauterfrau hat einen Fotowettbewerb ins Leben gerufen!

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Als Gewinner der letzten Runde ist es nun meine Aufgabe, den Wettbewerb fortzuführen. Das will ich gerne tun. Als Thema habe ich mir  Türen & Tore ausgedacht,

also alles, was irgend etwas mit Rein- und Rausgehen, -fahren, zu tun hat, das passt.

Um möglichst viele Leser & Leserinnen zu erreichen, bitte ich diesen Beitrag zu teilen bzw. zu rebloggen. Danke!

Die Teilnahmebedingungen habe ich von Klabauterfrau übernommen:

  • Teilnehmer sollten einen Blog bei WP zu besitzen
  • keine Pornografie
  • jeder Teilnehmer darf bis zu 2 Bilder einreichen
  • Bilder sollten dem Motto entsprechen
  • der Veranstalter darf natürlich mitmachen
  • der Sieger, Gewinner oder bester Fotograf sollte den Wettbewerb auch weiterführen unter gleichen Bedingungen (Ideen und neue Anregungen sind natürlich willkommen)
  • teilen und liken erwünscht

Bilder bitte in einer Mindestgröße von 800px senden an: sven2204@gmx.net

Einsendeschluss ist der 11. Juni. Die Jury werden meine Tochter und mein Schwiegersohn bilden – ohne zu wissen, von wem welches Bild stammt. Dem Gewinner winkt ein 2018er Kalender aus eigener Produktion mit Motiven aus dem „Echten Norden“. So, habe ich etwas vergessen? Dann schreibt es mir. Ansonsten bin ich auf eure Zusendungen gespannt!

Link: Sven Meier Foto-Blog: SvenMeierX

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Irgendwo im Nirgendwo

23. Mai 2017

Ich war am Wochenende weg, war Irgendwo im Nirgendwo. Wo das liegt? Ich sag mal …:

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Das ist da, wo man die Eingangshalle eines Gästehauses auf den typischen hell-dunkelen Fliesen der ersten Nachkriegsgeneration durchschreitet, auf bläulich angehauchten, weil 30 Jahre jüngeren Fliesen der zweiten Nachkriegsgeneration, die Treppe emporsteigt, um dann auf ebenso alten Linoleum zu den Zimmern zu gelangen. Die sind – ganz modern – mit Laminat ausgelegt. Aber Marke Billig. Hätten sie lieber das Linoleum aus den 5oer Jahren behalten. Egal, das Bett war gut.

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Das ist das, wo tagsüber noch die Störche klappern und nachts die von ihnen am Leben gelassenen Frösche quaken. Das ist da, wo es nach Land riecht und es soviel davon pro Menschenkopf gibt, wie sonst nirgends in der BRD.

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Das ist da, wo die Einkommen zu den niedrigsten und die Arbeitslosigkeit zu der höchsten zählt – und wo vielleicht gerade deshalb die Menschen aus der Not noch eine Tugend machen können:

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Das ist da, wo der 4%-Ausländeranteil mit am geringsten in Deutschland ist, die AfD nach der SPD aber die zweitstärkste Partei im Landtag. Das ist da, wo Gäste willkommen sind – wenn sie sich als solche benehmen, nicht zur Last fallen, ihr Geld dalassen und danach wieder abreisen.

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Zurückblickend muss ich sagen: Ja, das war ein interessantes Wochenende. Viel schönes Land, viel Ruhe, wenig Leute. Aber – ganz ehrlich – wohnen möchte ich da nicht, da Irgendwo im Nirgendwo! Da lob’ ich mir doch den “Echten Norden”!

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Fotowettbewerb “ (Sieger) ehrung

19. Mai 2017

Moin. Hier ist der Sven. Dass ich den Fotowettbewerb gewonnen habe, das freut mich! Nächste Woche geht’s weiter, bin nämlich ab gleich über’s Wochenende Irgendwo im Nirgendwo in Meck-Pom. Bis denne …!

Klabauterfrau

Nun ist es soweit….es waren alle toll, alle haben etwas am auf unter und im Wasser gezeigt, ob Hund, Boot, Baum oder Kind. Gewinner seid ihr alle. Aber da es sich ja um einen Wettbewerb handelt, muss es auch einen etwas Besseren geben;)…..

Vielen Dank fürs Mitmachen, für das Voten und mitfiebern. Mir hat es Spaß gemacht, euch hoffentlich auch!

Also….Trommelwirbel…..

Platz 3 platz3hat die Klabauterfrau mit dem Zwerg gemacht! Da gratuliere ich mir doch einfach mal!

Platz 2Platz2, ein Ort zum Verweilen am Meer, hat die liebe einfachtilda gewonnen! ♥-lichen Glückwunsch!!!

Platz 1platz1 Ein Bild mit viel Bewegung in Schräglage, hat Sven gewonnen! ♥-lichen Glückwunsch! Dein Gewinn ist ein Bildchen von mir für dich geschossen und du darfst den Wettbewerb weiterführen:)

Allen anderen auch ♥-lichen Glückwunsch, wie heisst es so schön: Mitmachen/Dabeisein ist alles!

Lieber Sven, du weisst was zu tun ist! 😉

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„Du Blödmann“

18. Mai 2017

Leute beobachten. Das kann schon interessant sein. Man muss nur ein waches Auge haben. Beim Gang über unsere Fußgängerbrücke habe ich mich heute gewundert, warum sich am anderen Ende die Pärchen geküsst haben. Frühlingsgefühle? Vielleicht auch. Aber es gab dort ganz banal eine Aufforderung dazu:

Schade, ich hatte keine zum Küssen dabei. Aber ich musste mich auch beeilen: knapp 2 km bis zum Arzt am anderen Ortsende. Ebenso knappe 20 Minuten später war ich da, rechtzeitig, und kaputt. Nee, nicht konditionell. Die Hacken. Beide. Links und rechts. Dabei habe ich mich vorher noch gefragt: „Willst du beim ersten Mal seit letztem Jahr in den Joggingschuhen nicht lieber Socken anziehen?“ Und ich antwortete mir: „Nö, die 2 x 2 km gehen auch barfuß.“

„Du Blödmann“, sprach ich zu mir – denn es ging nicht. Und mein Rückweg ging langsamer. Mit Pause. Auf einer Bank am Strand. Leute beobachten: Woran erkennt man die Touris? Nein, nicht an den weißen Socken in Sandalen. Dieses Klischee ist von gestern. Heute sind es die Sonnenbrillen. Touris tragen Sonnenbrille. Achtet mal drauf.

Selbst wenn man durch die getönten Gläser schlechter sehen kann als ohne. Im Urlaub wird Sonnenbrille getragen. Na denn. Ich brauchte keine. Vielleicht wäre mir mit den Dunkelgläsern das junge Pärchen gar nicht so aufgefallen. Obwohl, sie war nicht zu überhören: „Mach schneller, schneller – geil!“ Bevor jetzt jemand sonst was denkt: sie stand auf einem Skateboard und ließ sich von ihm auf dem Fahrrad ziehen. Eine gefühlte Sekunde später:

Passiert war ihr glücklicherweise nichts, oder nicht viel. „Du Blödmann“ murmelte ich so vor mich hin, „oder heißt das Blödfrau?“ Aber so sind wir: wir machen etwas, von dem wir wissen, dass es gutgehen kann, aber nicht muss. Sei es barfuß in Joggingschuhen oder zu schnell auf dem Skateboard. Manchmal sollten wir besser im Zwiegespräch auf uns hören. Oder so ähnlich.

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WhatsApp – Gold – Abzocke

18. Mai 2017

Achtung vor WhatsApp Gold  – die vorhin bei mir rein gekommene Meldung als solche ist natürlich auch nichts anderes als ein Kettenbrief – aber ein ungefährlicher. Trotzdem gibt es die beschriebene Abzock-Masche nach wie vor und jeder User sollte beim Öffnen von Links vorsichtig sein und wissen was er tut.

Bitte seid immer vorsichtig und verseucht nicht eure Geräte!

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Trümmerhaufen

17. Mai 2017
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Belauscht: Ex- und Neu-SPD-Vorsitzender im Gespräch.

Da sitzen sie, der Gymnasialschullehrer aus Goslar und der Buchhändler aus Würselen. Und nun? Wie soll es nach den Niederlagen der letzten Wochen mit der SPD weitergehen? Man kann ja nicht behaupten, dass die Verantwortlichen zuletzt glücklich agiert haben. Vorsichtig ausgedrückt. Egal, ob sie Schulz, Kraft, Albig oder Stegner heißen. Bei allen Sympathien, die SPD kommt mir zurzeit vor wie ein „Trümmerhaufen“!

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… aus jedem Trümmerhaufen wachsen wieder Blumen!

Nur der vorher viel gescholtene Ex-Vorsitzende Gabriel kann sich heute in seinem Goslarer Wohnzimmer gemächlich zurücklehnen und seinen beiden kleinen Kindern beim Spielen zusehen. Er weiß, dass nun auch die letzten seiner „lieben Genossinnen und Genossen“ eingesehen haben, dass er eben nicht allein für alles verantwortlich war: „Die Partei hat ein Problem mit sich selbst.“

Nicht nur die deutschen „Dezimalsozikraten“. Schauen wir uns einmal um: In vielen Parteien scheinen zu viele alte Köpfe zu wenig Antworten auf die Fragen der neuen Zeit zu haben. Dabei ist für mich ein Zurück zur protektionistischen Nationalstaaterei zwar eine Antwort – aber eine, die mir überhaupt nicht gefällt. Gespannt werde ich beobachten, welche alternativen Wege zwei junge Politiker aus unserer Nachbarschaft gehen werden:

Eins eint beide Politiker: Sie sind mit ihrem visionär ausgerichtetem Pragmatismus aus den „Trümmerhaufen“ ihrer Parteien aufgestiegen und stellen ihr Handeln über jede Ideologie. Aber damit hat die SPD bisher so ihre Probleme gehabt …. Ich bin gespannt. „Aus jedem Trümmerhaufen wachsen wieder neue Blumen!“ Und wenn’s dem Wähler gefällt, wird alles gut. Irgendwie. Irgendwann. Oder nicht?

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