Zum Inhalt springen

Emotionale Abhängigkeit

15. September 2011

Ich kenne seit vielen Jahren zwei mir sehr liebe Menschen, die in emotionaler Abhängigkeit von ihren Partnern leben. Sie können nicht richtig mit, aber auch nicht richtig ohne ihm sein. Typische On/Off-Beziehungen. Es wird sich getrennt und bald darauf wiedervereinigt. Verziehen wird letztendlich alles, selbst Seitensprünge. Als Kummerkasten habe ich mir vieles angehört. Dabei muss ich immer daran denken, was ein Bekannter, Psychiater in Neustadt/SH, einmal zu mir gesagt hat: „Ein Helfersyndrom ist nicht schlimm. Ein Problem wird es erst, wenn wir zum hilflosen Helfer mutieren“!

„Aus gegebenem Anlass“ habe ich mich gestern wieder mit diesem Thema beschäftigt:

Grundsätzlich verbinden wir mit dem Begriff „Abhängigkeit“ die Abhängigkeit von Drogen, Tabletten, Nikotin oder Alkohol, sprechen auch von Sucht. Aber es gibt auch eine Abhängigkeit zwischen Menschen bzw. Partnern.

Diese Abhängigkeiten können vielfältig vorkommen, z. B. wenn ein Partner krank ist und der andere seine Pflichten übernimmt bzw. ihn begleitet. Oder ein Partner klammert, weil er glaubt, ohne den anderen nicht leben zu können. Er ist von der Anerkennung und/oder Liebe des anderen abhängig.

Beide Partner können auch gegenseitig voneinander abhängig sein. Ein Partner ist hilfebedürftig und benötigt die Unterstützung des Partners. Der andere sieht seine Lebensaufgabe darin, den hilfebedürftigen Partner zu retten. Es ergibt sich eine Co-Abhängigkeit. Manchmal stellt sich die Abhängigkeit erst heraus, wenn sich ein Partner trennen will, trennt oder stirbt.

Die Grenzen zwischen der Abhängigkeit vom Partner und der bewussten Aufteilung von Rollen ist fließend. Eine Partnerschaft lebt schließlich davon, dass man sich gegenseitig entlastet und Aufgaben teilt. Eine emotionale Abhängigkeit führt hingegen meist zu einer Belastung mit allen möglichen Auswirkungen. Auch wird sie oft nicht erkannt oder die Betroffenen wollen sie nicht wahr haben. Was das anbetrifft unterscheidet sich die emotionale Abhängigkeit nicht von anderen Abhängigkeiten. Auswirkungen werden als „Krise“ bezeichnet. Doch die „Krise“ ist nur das Symptom und ist immer wiederkehrend, solange die Ursache, die Abhängigkeit, bestehen bleibt. Dieser Dauerstress kann krank machen, psychosomatische Störungen, Burnout, Depressionen sind keine Einzelfälle. Unter Umständen ist sogar ein Aufenthalt in einer Psychosomatischen Klinik angezeigt.

Wichtig ist, dass jeder Partner die Sicherheit und das Vertrauen hat, dass er alleine leben kann, und nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen ist, denn

Wer nach Anerkennung sucht, kann keine wahre Freiheit empfinden – Deepak Chopra

Wer von seinem Partner emotional abhängig ist, also meint ohne ihn nicht leben zu können, fühlt sich ausgeliefert, klammert sich an den Partner und/oder reagiert mit Eifersucht – keine gute Basis für eine Partnerschaft.

Je weniger abhängig zwei Menschen voneinander sind, umso weniger engen sie sich gegenseitig ein – eine gute Voraussetzung für eine funktionierende Beziehung.

Wer sich selbst einmal testen möchte, auch diese Fragen habe ich dazu im www gefunden:

Fragen zur Abhängigkeit – zum Nachdenken und Handeln

#   Wie stark bist du von der Anerkennung deines Partners emotional abhängig?
#   Was verlierst du durch diese Abhängigkeit?
#   Was gewinnst du durch diese Abhängigkeit?
#   Möchtest du ein Stück unabhängiger werden? Wenn ja, was könntest du durch mehr Unabhängigkeit gewinnen, was verlieren?
#   Was konkret könntest du tun, um unabhängiger zu werden?

Ich wünsche euch allen Unabhängigkeit, egal wovon! 

Feedback:

Dieser Artikel ist jetzt 24 Stunden in meinem Blog und über die Statistik kann ich sehen, dass er schon so viele Aufrufe und Abonnenten hat wie nur wenige meiner Artikel zuvor. Es freut mich natürlich wenn ich sehe, wie viele Leser auf meiner Seite sind. Es zeigt mir aber auch das Interesse an diesem Thema, ein Thema, über dass man aber kaum spricht. 

Das Gute: Von einer Abhängigkeit, egal wovon, kann sich jeder lösen, und sei es mit professioneller Hilfe. 

Das Schlimme: Der Abhängige muss erst einmal wissen, dass er es ist – und, genauso wichtig, sich davon lösen wollen. Doch wie beim Raucher: er weiß es, viele wollen auch aufhören – nur der nächste Schritt, sich tatäschlich von der Abhängigkeit zu lösen, der klappt nicht.

Sehenden Auges werden die Risiken in Kauf genommen, vielleicht wird sich auch mit einem „ab morgen, heute noch nicht“, selbst belogen, bis es zu spät ist ….

Für den „emotional Abhängigen“, um zum eigentlichen Thema zurück zu kehren, kann das bedeuten krank zu sein, ohne pathologischen Befund: die Erkrankungen haben psychosomatische Ursachen.

—>>> Menschen mit psychosomatischen Erkrankungen empfinden sich meistens nicht als psychisch krank. Sie sehen sich nur als körperlich Leidende, da sie die ursächlichen psychischen Konflikte oft nicht wahr oder nicht wirklich ernst nehmen. Doch rein körperliche Behandlungen tragen meist nur zur Verschlimmerung und Chronifizierung der körperlichen Erkrankung bei. So müssen sich Patienten mit den eigentlichen Ursachen ihrer Erkrankung auseinander setzen, wenn sie gesund werden wollen.  -> mehr zu „Ursachen für psychosomatische Erkrankungen 

Wg. einer Nachfrage: das zu diesem Artikel recherchierte Hintergrundmaterial kann selbstverständlich als pdf zur Verfügung gestellt werden.

Nachtrag vom 18. April 2012:

Diesen Artikel habe ich vor ca. 7 Monaten geschrieben und er taucht immer wieder in meinen „TOP 5“ auf, wird also nach wie vor gelesen. Auch habe ich die ein oder andere Mail dazu erhalten. Daraus resultierend ergänze ich meinen Artikel, wie ich was definiere:

„Abhängigkeit“ heißt für mich, „auf etwas oder jemanden angewiesen zu sein“ – oder zu glauben, dass es so ist, auch wenn es vielleicht faktisch nicht der Fall ist. „Emotional“ bedeutet „mit Gefühlen zu tun habend“. Die „emotionale Abhängigkeit“ definiere ich mit „auf (die) Anerkennung (bestimmter Gefühle) angewiesen zu sein“. „Anerkennung“ kann m. E. viele Facetten haben: z. B. die viel zitierte Liebe, geliebt (gemocht) zu werden, Lob („ich brauche immer eine Portion Lob, als Bestätigung, dass ich den Ansprüchen anderer genüge“).

Sicherlich hat (nicht nur) dieses Thema viel damit zu tun, wie ich etwas definiere. Deshalb bin ich dankbar für diesen Hinweis: Eine sog. „emotionale Abhängigkeit“ kann auch mit einer „Persönlichkeitsstörung“ einhergehen, die nach der ICD-10 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) im Bereich F-60 klassifiziert ist, während sich das „Abhängigkeitssyndrom“ (F-10 ff) auf eine Sucht nach (stofflichen) Substanzen bezieht und nicht mit einer (nicht-stoffgebundenen) „Verhaltenssucht“ (psych. Abhängigkeit von z. B. Essen, Sport, Internet, usw.) verwechselt werden darf. 

^.^

24 Kommentare leave one →
  1. 15. September 2011 09:17

    Moin moin Sven
    Ein sehr interessanter Blog und so wahr 🙂
    es grüßt der Klaus und wünscht ein schönes kommendes Wochenende

    Liken

    • 15. September 2011 09:58

      Danke Klaus, moin und dito.
      Wahr? Ja. Das sind nicht nur die Auswüchse zweier Recherchen im www, darutner eine empirische von einem Prof. Dr. Schlagmichtot, sondern auch meine eigenen Erfahrungen. Zum Glück war ich nie (bewusst) in der Rolle des Abhängigen, aber ich kenne den anderen Part, verbunden mit viel Verpflichtungen. Deshalb ist für mich heute auch „Augenhöhe“ wichtig … ^^
      In ein paar Tagen lasse ich mal wieder einen Stein für dich ditschen ….

      Liken

  2. 15. September 2011 16:57

    Hallo Sven,
    nach dem Auszug von meinen Eltern war ich auch nicht alleine. Bin gleich mit meinem Freund und späteren Ehemann zusammengezogen. Ich habe erst spät gelernt auch mal (in der Partnerschaft) alleine zu sein. Aber eines hatte ich immer: Keine Langeweile! Hobbys und viele Interessen.
    Ich denke viele Menschen haben nie gelernt alleine zu leben. Sie brauchen immer eine Aufgabe – oder Bestätigung. Daraus kann eine Abhängigkeit entstehen. Klar brauche ich auch Anerkennung und Bestätigung – wer braucht das nicht? Positive Erlebnisse und Erfolge, die ich selber geschaffen habe. Daraus resultiert aber irgendwann, dass man weiß, welche Wertschätzung man hat. Diese Wertschätzung sollte zu einem gesunden Selbstwertgefühl und Selbstbewustsein führen.
    Von jedem genug aber nie zuviel oder zu wenig.
    Den Mut haben Dinge anzufangen die man vorher nicht getan hat. Zu erkennen was man alles kann – ohne einen Anderen.
    Und ganz wichtig: Sich mal selber loben! Eigenlob stinkt nämlich gar nicht 😀
    Wie in dem Film Castaway: “ Üch habe Feuer gemacht . . . “ Man muss auch mal stolz auf sich selber sein!

    „“Wichtig ist, dass jeder Partner die Sicherheit und das Vertrauen hat, dass er alleine leben kann, und nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen ist „“

    Ob man jeden raten kann: „Komm erstmal alleine klar und lerne wer DU bist. Darauf kann man dann aufbauen.“ Kann auch nach hinten losgehen. Sind manche zu lange alleine, können sie vielleicht keine Kompromisse mehr eingehen . . . Teufelskreis.
    Das ist alles nicht so einfach.
    Dann hat das ja auch was mit der Kindheit, sozialen Umfeld, usw. zu tun.
    Aber dafür reicht hier nicht der Kommiplatz 🙂 Und ich will kein Schlauschnacker sein 😉
    GlG Katja

    Liken

    • 15. September 2011 17:09

      Hi Katja,
      ja ja, alles nicht so einfach – und keinen Widerspruch zu dem, was du sagst.
      Die soziologische Kompetenz spielt sicherlich eine große Rolle in einer Beziehung.
      Doch warum schliddern Meschen in eine emotionale Abhängigkeit hinnein? Nur weil der Verstand gänzlich ausgeschaltet ist?
      Keene Ahnung, darüber philosophieren wir mal beim Kaffee ^^

      Liken

  3. 15. September 2011 17:37

    Gibt es eine Verstandsabhängigkeit?
    Der Verstand sagt so viel. Das Herz aber bestimmt mit.
    Gefühle bestimmen von Geburt an unser handeln und denken. Der Verstand kommt erst später dazu. Das Verständnis zu erkennen. Verstand entwickelt sich durch Vorleben, Prägung und Erfahrung.
    Der Verstand sagt: Liebe kann weh tun – wir verlieben uns trotzdem.
    Er sagt: Rauchen ist schädlich und zu viel Alkohol schadet.
    Wir trinken trotzdem mal ein Bier und rauchen eine dazu. (Ok – nicht jeder 😉 )
    Wir haben eine Vorstellung dessen, was wir wollen und was uns gut tut. Wir haben wünsche! Es muss nicht alles Gut sein was wir wollen und uns wünschen. Aber oft klammert man sich an die Dinge, die wenigstens etwas gut tun. Man denkt man kann Kompromisse eingehen – bis man sich selbst verliert. Oder den Verstand?
    Kopf gegen Herz ist der schlimmste Kampf eines Menschen.
    Du verstehst schon was ich meine . . . 😉

    Liken

    • 15. September 2011 17:47

      Ja ja,
      jede Abhängigkeit könnte wohl rein rational, verstandesmäßig, vermieden werden. Einfacher gesagt als getan 😉

      Was würde Woody Allen dazu sagen? Hier drei Antworten 😉

      • Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

      • Liebe ist die Antwort, aber während man auf sie wartet, stellt der Sex ein paar ganz gute Fragen.

      • Ein Junggeselle ist ein Mann, der nur ein einziges Problem hat – und das ist lösbar.

      Liken

      • 15. September 2011 18:06

        griiiiiins . . . :-)))))))))))))
        Dazu hab ich nun nichts mehr zu sagen *lachen*

        Liken

  4. 15. September 2011 18:26

    Hab da noch was gefunden . . 😉
    – „Doch die meisten von uns vermeiden oder verdrängen die Spannung in einer Beziehung und bevorzugen die Leichtigkeit und Bequemlichkeit einer befriedigenden Abhängigkeit.
    Krishnamurti“
    – “ In der Liebe eines anderen Menschen fühlen wir uns seltsam gestärkt, schöpferisch, glücklich; der andere wird zu unserem Glück notwendig, und daraus wachsen Abhängigkeit und Gebundenheit.
    Krishnamurti“
    – „Sie sind daran gewöhnt, daß man Ihnen sagt, welche Fortschritte Sie gemacht haben, was Ihr spiritueller Status ist. Wie kindisch! Wer außer Ihnen selbst kann Ihnen sagen, ob Sie innerlich schön oder häßlich sind?
    Krishnamurti, Vollkommene Freiheit“

    Irgendwie sind wir einer Meinung 😉

    Liken

    • 15. September 2011 18:50

      Da kann Krischnadingsbums aber froh sein, dass ihr einer Meinung seid 😉

      Liken

  5. 15. September 2011 18:43

    Also …
    1. Abhängigkeiten sind doof, eine emotionale noch viel dööfer. Die kann so weh tun – daß du wirklich glaubst du bist verrückt und mußt in die Klapse. Neeee, niiiiieeeee wieder, dann lieber Single für immer !!!
    2. „Wer nach Anerkennung sucht, kann keine wahre Freiheit empfinden“ – den Spruch finde ich auch gut und richtig. Wer nur sucht, kann nicht frei sein für die schönen Dinge des Lebens.
    at Katja, natürlich freuen wir uns alle über Anerkennung, aber müssen wir die suchen? Wie du das vom Sinn her auch geschrieben hast: haben wir Selbstbewußtsein sind wir auch gut und die Anerkennung kommt automatisch. Meine Erfahrung jedenfalls.
    3. Woddy Allen, also „Sven“, ja typisch, den kannst du zitieren. Wie sieht es mit Goethes Faust aus: „das ist gar leicht, es muß von Herzen gehn“ Wie geht es weiter?
    Und eine Junggesellin ist eine Frau … 🙂

    Liebe Grüße von der Haupt- in die Kreisstadt (bist doch noch in PE?)

    Liken

    • 15. September 2011 18:57

      Hi,
      zu 1) der schlimmste Fehler ist der, den man ein zweites Mal begeht. Und wenn man dann Angst davor hat, ich verstehe dich.
      zu 2) man kann aber die schönen Dinge des Lebens suchen 😀
      zu 3) Keine Ahnung, nichts Wissen, aber davon viel

      Ja, fahre Samstag, knapp 2 Wochen, Grüße aus der Provinz an den Regierungssitz 😀

      Liken

    • 15. September 2011 19:05

      Goethe schrieb auch:
      „“Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe.““
      Johann Wolfgang von Goethe
      😉

      Liken

      • 15. September 2011 19:25

        Freiwillige Abhängigkeit – gut, ich rauche auch freiwillig und bin …, bin ich? Nö! Doch! Glaube schon.
        Jaein, Katja, nehmen wir „unseren lieben Sven“, sein Sohnemann ist von ihm abhängig und er kümmert sich um ihn mit Liebe, so gesehen gebe ich dir Recht.
        Aber wie kann mann/frau sich in einer Beziehung „freiwillig“ abhängig machen? Mann/Frau kann es sein, werden durch was weiß ich, aber freiwillig wie?
        Hm, ich denke darüber einmal nach 😛

        Liken

  6. 15. September 2011 19:44

    Ich lasse mich – freiwillig – auf eine Beziehung ein, weil ich den Partner liebe.
    Plant man nicht seine Zeit und Zukunft mit ihm?
    Freiwillige Abhängigkeit, weil ich es will? Das heißt ja auch, dass ich es jeder Zeit ändern kann.
    Es zwingt mich keiner dazu.
    So verstehe ich das. 😉

    Da hast Du Dir aber diesmal ein Thema ausgesucht, lieber Sven 😀
    Macht Nachdenklich 😉

    Liken

    • 15. September 2011 20:35

      Ich denke:
      Natürlich ist eine Beziehung grundsätzlich freiwillig und bedingt keine Abhängigkeit. Die Rollenverteilung in einer Beziehung betrachte ich auch nicht als Abhängigkeit, sondern, wie im Artikel, für eine gelebte Partnerschaft.
      Wo fängt Abhängigkeit an, damit meine ich noch nicht die emotionale Abhängigkeit?
      Ist eine den Haushalt führende und die Kinder versorgende Mutter schon von ihrem allein verdienenden Ehemann abhängig? Freiwillig abhängig, weil sie könnte therotisch arbeiten gehen?

      Der Begriff „Abhängigkeit“ ist ja klar: ich brauche etwas, jemanden, sonst geht „es“ nicht.
      Den Begriff „Emotional“ erklärt am besten Wiki: Die Emotion ist ein psychophysiologischer Prozess, der durch die bewusste und/oder unbewusste Wahrnehmung und Interpretation eines Objekts oder einer Situation ausgelöst wird und mit physiologischen Veränderungen, spezifischen Kognitionen, subjektivem Gefühlserleben und einer Veränderung der Verhaltensbereitschaft einhergeht.

      Und wenn diese Emotionen verquer laufen und eine Abhängigkeit dazu kommt, dann ist das Dilemma da.
      … oder so …

      Liken

  7. 16. September 2011 09:42

    Für die Abonnenten des Artikels „Emotionale Abhängigkeit“: Es gibt ein 24-Stunden Feedback als Nachtrag in dem Artikel.

    Liken

  8. 16. September 2011 13:29

    Das Problem ist doch, so sehe ich das, es ist in den Kommentaren auch genannt worden, „den Kopf und das Herz zur Zusammenarbeit zu bewegen“.
    Rational ist alles klar, erklärbar, aber was nützt es, wenn es wegen der Emotionen nicht umgesetzt werden kann.
    Es ist hinlänglich bekannt, daß durch Stress, Bezeihungsstress, Erkrankungen mit einer psychosomatischen Ursache hervorgerufen werden können. Doch wie sieht die Realität aus? Meist wollen es der/die Betroffene nicht wahr haben. Dann kommen solche Aussagen wie „ich gehöre doch nicht in die Klapse“.
    Nein, in die „Klapse“ nicht, aber in die Hände mit professioneller Hilfe.

    So, nun ist Schluß mit fb, es ist schönes Wetter, raus an den See 😛

    Liken

  9. 18. September 2011 18:34

    Hallo Sven, toller Blog. Kompliment. Habe ihn jetzt zweimal gelesen und werde es auch ein drittes Mal tun. Allerdings möchte ich nachdenken, bevor ich mich dazu äußere. Gedanken habe ich viele, nur wollen die erst mal sortiert werden. Mein Kopf ist z.Z. nämlich verdammt voll. Ich komme wieder, wenn ich darf. Liebe Grüße von Mandy

    Liken

    • 28. September 2011 08:51

      Danke Mandy,
      fishing for compliments *lach*
      ja, wenn du über viele Jahre danebenstehend soetwas miterlebst, dann bleibt nur die Resignation, weil helfen kannst du letztendlich nicht – und zum „hilflosen Helfer mutieren“ willst du auch nicht.
      Liebe Grüße zurück, bis später mal wieder 😉

      Liken

  10. Anonymus permalink
    16. April 2012 06:22

    Ein guter Beitrag.
    Abhängigkeit darf nicht mit Liebe verwechselt werden, wird es aber oft.
    Es stimmt, wer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung ist, sie aber nicht wie gewünscht erhält, der ist einem Dauerstress ausgesetzt und der kann krank machen.
    Ich bin zurzeit im Dauerstress. Theoretisch weiß ich bescheid, praktisch kriege ich es aber nicht hin.

    Liken

    • 18. April 2012 16:58

      Danke.
      Ich habe heute dem Artikel einen Nachtrag hinzugefügt.
      Ich wünsche dir, dass du deinen „Dauerstress“ abbauen kannst ^^

      Liken

  11. 20. März 2015 10:45

    „Das Schlimme: Der Abhängige muss erst einmal wissen, dass er es ist.“
    Ein sehr wahrer Satz! Gerade darin liegt ja die Schwierigkeit im Umgang mit den „Betroffenen“. Sie erkennen es oft erst spät und wollen es nicht gleich wahr haben.
    Sehr interessant fand ich auch den Teil mit der Co-Abhängigkeit. Eine solche dramatisiert das Geschehen ja zusätzlich. Ein lesenswerter Artikel!

    Liken

Trackbacks

  1. Geben ist seliger … « Ich sag' mal …
  2. Nr. 250 | Ich sag' mal ...

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: