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Meiers Rückblick 21/11 in 100 Sekunden

1. Dezember 2021

Der Dezember auf der SvenMeierFoto-Seite.

Mein Rückblick auf den November 2021: Vielleicht denken wir an diesen Monat noch lange zurück. Weil …

1.

„Lieber ampelregiert, als schlecht regiert.“ Ok, ein Wortspiel mit dem Copyright beim quasi Vize vom zukünftigen Vizekanzler, ich meine Christian Lindner von der FDP. Also als Vize-Vize. Vize soll der Grüne Robert Habeck werden und Chef der Vizes, also neuer Kanzler und Merkel-Nachfolger, der Olaf Scholz, SPD, der mit seiner hanseatischen Nüchternheit manchmal die Wirkung eines Hypnotikums versprüht. Vielleicht nicht das schlechteste in dieser 3er-Ampel-Koalition. Schauen wir mal, ob Scholz länger durchhält als sein hanseatischer SPD-Vorgänger Helmut Schmidt, der immerhin über 8 Jahre Kanzler war und letztlich 1982 durch ein Misstrauensvotum mit den Stimmen der damals mitregierenden FDP zu Fall gebracht und CDU-Mann Helmut Kohl Regierungschef wurde.

Meine Erwartung, einhergehend mit einem Vertrauensvorschuss, in die zukünftige Regierung ist jedenfalls groß, mit dem 178seitigen Koalitionsvertrag (ja, ich habe ihn [quer]gelesen) kann ich einigermaßen leben – und das Beste für unser Land und die nächsten Generationen wäre, wenn es mit dem Fortschritt klappen würde. Dabei geht es mir nicht um Parteilichkeit oder hier bisweilen geäußerte Sympathien oder Antipathien, sondern simpel um gute Politik! Bitte liebe Koalitionäre, handelt nach dem, was Willy Brandt einst sagte:

„Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer. Darum besinnt euch auf eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf ihrer Höhe zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“

Willy Brandt, † 08.10.1992, am 14.09.1992, Rede auf dem SI-Kongress

2.

Nein, ich will nicht schon wieder damit anfangen und nix wird besser, wenn man es immer wieder erwähnt. Oder? Die RKI-Zahlen sprechen für sich und Schuldzuweisungen innerhalb der Politik, wer was wann hätte regeln können oder müssen, sind im Nachhinein nicht mehr hilfreich, lassen jedoch tief blicken. Dreist finde ich die Lügen einiger Politiker jeglicher Couleur, wenn sie wahrheitswidrig behaupten, man habe das Ausmaß der Pandemie für den Herbst so nicht erahnen können. Zahlreiche Wissenschaftler zeigen sich empört:

Seit letzter Woche bin ich dreimal Geimpft! Mit Blick auf das Impfdashboard freue ich mich über jeden Impffortschritt. Auch wenn die Inzidenz aktuell wieder ganz leicht sinkt – angesichts der neuen Omikron-Variante kann ein genügender Impfschutz jedenfalls noch nie so wichtig gewesen sein wie jetzt bzw. in Bälde. Selbst wenn er nicht gänzlich vor einer Ansteckung schützen sollte – was auch nie jemand zu keiner der bisherigen Varianten Alpha bis Delta behauptet hat, dann schützt er aber in fast allen Fällen vor einem schweren Verlauf.
Wichtig: Der Impfschutz lässt selbst nach zweimaligem Impfen mit der Zeit nach und eine Auffrischung ist nötig!

***

No Comment PICTURES

Zum Vergrößern auf die Bilder klicken, dann kann man’s besser lesen 😉

So, nun kommt gut in den Dezember,
genießt – soweit möglich – die vorweihnachtliche Zeit
– und bleibt gesund & zuversichtlich!

865 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

CV-Tagebuch 24-11-2021 [was muss eigentlich noch geschehen?]

24. November 2021

„Was muss eigentlich noch geschehen?“ Diese Frage stellte letzte Woche unser Bundespräsident Steinmeier während einer Rede im Schloss Bellevue. Es folgte der eindringliche Appell: „Diejenigen, die sich nicht impfen lassen, setzen ihre eigene Gesundheit aufs Spiel – und sie gefährden uns alle. Ich bitte sie noch einmal: Lassen sie sich impfen! Es geht um ihre Gesundheit, und es geht um die Zukunft ihres Landes!“

Noch-Bundesgesundheitsminister Spahn stieß gestern in das gleiche Horn: „Es gibt immer noch diejenigen, die glauben, das Virus könne ihnen nichts anhaben. Diese Menschen würde ich am liebsten auf eine Intensivstation zerren und sie im Angesicht des Leids fragen: Was muss eigentlich noch passieren, damit ihr es kapiert?“

Nun ja, schon der olle Goethe wusste, dass jeder nur hört, was er hören will. Und deshalb ist die traurige Realität abseits aller Appelle eine andere. Mein Freund S. kommentierte gestern bei mir:
„Was nützt uns eine 2-G-Regelung, wenn ein Teil der Anfang des Jahres Geimpften keinen ausreichenden Impfschutz mehr haben? Noch haben sich von denen längst nicht alle boostern lassen oder aber sie warten auf einen Impftermin. Weil wir trotz aller Impfangebote einen Prozentsatz X Impfunwilliger behalten werden, Untersuchungen gehen für Deutschland von ~ 15 Prozent bei den Erwachsenen aus, gleich > 10 Mio Menschen, plus die Kinder und Jugendlichen, für die es entweder noch keine Impfempfehlung der STIKO gibt oder die Eltern das Einverständnis verweigern, werden wir im nächsten Jahr – siehe Österreich – wahrscheinlich um eine Impfpflicht nicht herumkommen.“

Zur Wichtigkeit der Auffrischimpfungen: Gestern habe ich die traurige Mitteilung erhalten, dass in der Familie, wo ich Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, im Nachhinein auch der Opa infiziert war und vorgestern – mit Corona – verstorben ist. Er war einer der ersten, der Anfang des Jahres geimpft worden ist. Letztendlich gab es in der Familie 4 Impfdurchbrüche, alle seit rund 7 bis 8 Monaten vollgeimpft, m. W. mit 2 x AstraZeneca.
Der Opa ist der zweite Corona-Tote, den ich persönlich kannte. Der erste, ein Bekannter aus der Alten Heimat, hatte nichts vom Impfen gehalten, wollte kein Versuchskaninchen für andere seinich schrieb darüber.
Auch das gehört dazu: Einer meiner besten Kumpels ist nach der Einmalimpfung mit Johnson (Vektor) am Guillain-Barré-Syndrom (GBS) erkrankt und ist heute froh, nicht mehr auf einen Rollator angewiesen zu sein. Anderseits hatte er vorher eine unentdeckte Borreliose durchgemacht – und diese Kombination hat wohl zu der Nervenerkrankung geführt. Neulich sagte er zu mir: „Sven, ich würde mich jederzeit wieder impfen lassen, aber nur noch mit einem mRNA-Impfstoff. Ich habe eben Pech gehabt, bin einer unter 100.000.“

Ich denke, jeder hat mittlerweile in seinem Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis ähnliches erlebt. Zurzeit werden auch wieder Kliniken und Pflegeeinrichtungen für Besucher gesperrt und das erinnert mich an den alten Mann, der im letzten Jahr, so sein einer Sohn, zwar nicht an oder mit, aber wegen Corona im Krankenhaus verstorben ist. Mehrere Wochen der sozialen Isolation hätten ihm den Lebensmut genommen. Und was ich so von meiner Lieblings-Intensiv-Fachpflegekraft quasi von der Front höre, das ist … jedenfalls nicht schön.

Es sind diese Geschichten, wo ich manchmal nicht mehr weiß, ob die nur noch traurig sind und ich es auch bin, oder ob ich mich richtig ärgern soll? Ärgern, wenn ich Impfverweigerer höre, die sich ihrer Freiheit beraubt sehen – und dabei verkennen, dass in einer Gesellschaft – die eine Solidargemeinschaft sein will – die persönliche Freiheit dort ihre Grenzen hat, wo die Freiheit der anderen eingeschränkt wird, wo der Egoismus zum Schaden für die Allgemeinheit wird: Schutz der vulnerablen Gruppen, Überlastungen in den Kliniken, Einkommensverluste für viele Gewerbetreibende, und so weiter, und so weiter! Wo bleibt da die Solidarität? Wenn jeder nach seiner persönlichen Freiheit leben würde, dann hätten wir eine Anarchie!

Aber was bringt das Ärgern? Was nützen all die vielen Appelle, wenn diese über 10 Mio Erwachsene (von ~70) in Deutschland nicht erreichen, kein Konsens vorhanden ist? Hilft dann nur noch eine Impfpflicht mit, falls nötig, regelmäßigen Auffrischungen? Oder every year the same procedure?

So, dass musste ich mir heute Morgen
mal von der Seele schreiben –
gewissermaßen meinem Ärger Luft machen!

864 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

Hinweis 1 und 2

18. November 2021

1) Mein Freund S. hat mich gebeten darauf hinzuweisen, dass die gestern von mir erwähnte „Studie aus Schweden“ keine boulevardeske 08/15-Studie ist, sondern als Preprint für Forschungszwecke veröffentlich und zur Diskussion gestellt wurde. Es könne gut sein, dass die abschließende Peer-Review-Publikation zu den gleichen Ergebnissen kommen wird.

Hinweis erteilt, als Service der Link dazu -> KLICK

Ja, die Wissenschaft lebt von neuen Erkenntnissen und was heute gilt, mag morgen als überholt gelten. Nur versteht das vielleicht nicht jeder. Also die Bitte an alle „Vollgeimpften“: Zieht bitte in Erwägung, dass ihr Monate nach dem zweiten Pieks keinen ausreichenden Impfschutz mehr haben könntet und ein dritter hilfreich wäre. Danke.

2) WordPress hat mir ob meiner vielen Beiträge in den letzten Tag schon gratuliert:

Dieser Aufforderung „Weiter so!“ werde ich natürlich NICHT folgen. Irgendwann muss ja auch mal gut sein 😉
Nö, ich werde ich mich erstmal anderen Dingen widmen, bspw. meinem Foto-Blog.
Also Hinweis 2: Die Ablage habe ich heute schon aufgeräumt, die nächsten Tage folgt viiieeeleicht der Rest … 😉

863 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

„Das interessiert doch keine Sau!“

17. November 2021

Hand hoch, wer kennt diesen Spruch? Und warum „Sau“, und nicht „Esel“? Dazu am Ende mehr.

Wahrscheinlich folgt jetzt ein Beitrag, den auch „keine Sau interessiert“. Das ist für mich ok. Bisweilen schreibe ich nur für mich, um etwas besser auf Reihe zu kriegen. Wie früher beim Spickzettel: War er geschrieben, hatte ich ihn nicht mehr nötig.

Es geht mir um das leidige Thema Impfen und ich versuche das für mich einzuordnen. Diese Grafik habe ich etwas verbastelt und vielleicht fragen sich nicht nur die Mathegenies unter uns, wie aussagekräftig sie ist. Genau wegen dieser Fragestellung verzichten andere Länder auf diese Differenzierung. Ebenso pauschal und hinterfragungswürdig ist diese Aussage:

Warum? Weil wir inzwischen aufgrund einer viel beachteten und gelobten Studie aus Schweden (->Hinweis vom 18.11.) um die unterschiedliche Wirksamkeitsdauer der einzelnen Impfstoffe wissen – wenigsten tendenziell:

Ich meine, der Epidemiologe Prof. Kekulé sprach vor Tagen in einem Interview auch davon, dass nach > 6 Monaten die Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs in Richtung 0 tendiert. Will heißen: Eine ungefähr zeitgleich mit mir geimpfte Kollegin, geimpft mit AstraZeneca, könnte jetzt nach > 6 Monaten quasi ohne (ausreichenden) Impfschutz sein, während ich, geimpft mit Moderna, noch 60 Prozent habe. Das kann schon einen Unterschied machen und hat mich vielleicht neulich vor Schlimmeren bewahrt. Nein, ich will hier nicht anfangen zu Nörgeln – einzelne Zahlen mögen skeptisch zu betrachten sein, an der eindeutigen Tendenz wird das nichts ändern. Und solange wir rund 15 Millionen erwachsene Menschen ohne vollständigen Impfschutz in Deutschland haben, dazu die unter 18jährigen, wird das so bleiben.

Konsequenterweise müssten wir anfangen, alle nur mit AstraZeneca Geimpften von der Zahl der vollständig Geimpften abzuziehen, wenn ihre zweite Impfung länger als 6 Monate zurückliegt. So wie in Israel, jedenfalls habe ich das in einem Fachbericht gelesen, wo hauptsächlich AstraZeneca verimpft worden ist und deshalb alle nach 6 Monaten wieder wie Ungeimpfte behandelt und zu einer dritten Impfung eingeladen werden.

Ok, das habe ich nunfür mich auf Reihe und mit jedem Kaffeepott wird mir alles plausibler. Fehlt nur noch die Frage, warum es beim Impfschutz keinen allgemeinen Konsens gibt und sich so viele Menschen einer Impfung verweigern? Nein, darauf habe ich keine Antwort und mein Verständnis ist da sehr begrenzt. Eine (mögliche) Erklärung hat der Baseler Soziologe Oliver Nachtwey gestern im Dlf geliefert: Er sieht Parallelen in den „sehr stark föderalen“ deutschsprachigen Ländern, in denen es „eine gewisse Skepsis gegenüber dem Bund gibt“; Deutschland, Österreich und die Schweiz hätten in Westeuropa die mit Abstand höchsten Quoten von Ungeimpfter über 12 Jahren – Österreich 24,8%, Schweiz 24,4%, Deutschland 22,8%. Der Rest steht im Interview. Auch der Satz, den ich nun schon mehrfach von Medizinern und so gehört und gelesen habe: „Am Ende sind wir alle entweder geimpft, genesen oder gestorben!“ Für mich eine logische Konsequenz, mit der Anmerkung, dass sich natürlich jede(r) Genesene und Geimpfte ab irgendwann (wieder neu) infizieren kann und deshalb weitere Impfungen ihre Notwendigkeit behalten werden. Bis auf weiteres.

+++

„Kein Schwein ruft mich an, keine Sau interessiert sich für mich“, hat schon Max Raabe gesungen. Ich mag das Lied. Aber wo haben diese Sprüche „Das kann ja kein Schwein lesen!“; „Das interessiert doch keine Sau!“; „Kein Schwein ruft mich an!“; „Natürlich hat mich wieder mal vorher keine Sau informiert!“ ihren Ursprung? Meines Wissens, ich lasse mich gerne verbessern, stammt diese Redensart hier aus dem Norden. Im Mittelalter konnten nur wenige Leute lesen und schreiben. Nicht so die gebildete Familie Swien (andere Schreibweise Swyn), die quasi als Vorleser und Schreiber ihr Geld verdient haben. Wenn einem Swien ein unleserliches Schriftstück vorgelegt wurde, dann hieß es (hochdeutsch übersetzt): „Das konnte noch nicht mal ein Swien lesen“. So, und Swien war nicht nur ein Familienname, sondern so heißt im Plattdeutschen auch das hochdeutsche Schwein oder die Sau.

862 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

Corona-Zuschlag [§ 110a SGB XI]

16. November 2021

Gestern fragte ich noch: „Was mache ich jetzt mit den 7 Euro?“. Heute weiß ich es:

Die gestern eingesparten 7 Euro werde ich im Januar an meine Pflegeversicherung zahlen. Unser Gesetzgeber hat mit dem neuen § 110a SGB XI einen für 2022 befristeten Corona-Zuschlag eingeführt, um die Mehrausgaben der Pflegeversicherung zur Bewältigung der Coronapandemie zu finanzieren. Nun muss ich nur noch sehen, wie wo ich die anderen 11 mal 7 Euro einsparen kann 😉

Nein, der letzte Satz ist natürlich nur eine scherzhafte Bemerkung. Alle Pflegekräfte in den Kliniken und Pflegeeinrichtungen, bei den ambulanten Diensten und die in der häuslich-privaten Pflege, haben meine volle Hochachtung und ich weiß aus eigener Erfahrung, dass die gerade jetzt in der Pandemie einen hervorragenden Job machen, bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und oft darüber hinaus. Außer dass ich mich habe impfen lassen und in einigen Tagen (hoffentlich) die dritte Impfung erhalte, ist der kleine finanzielle Beitrag das Mindeste, was ich solidarisch tun kann.

861 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

Was mache ich jetzt mit den 7 Euro?

15. November 2021

Manchmal muss ich irgendwelches Gedöns haben, was kein Mensch (unbedingt) braucht. Aber Meier findet es toll, wenn er es doch hätte. So jetzt eine Fritz!DECT 500 smarte LED-Lampe. Amazon sagt mir 28 €.

Ja, ok. Also der Preis. Ich hatte einen höheren in Erinnerung. Da ich nach meiner Quarantäne (*s.u.) aber unbedingt wieder raus wollte, habe ich mir gesagt: „Dann verbindest du das mit einem Abstecher bei expert in Neustadt.“ Haha, da war er, der höhere Preis – und zwar bannig höher:

Nee, nee, das war mir dann doch zu happig. 11 € Unterscheid, 39 statt 28? Nee! Also wer will, kann das ja mal in Prozent ausrechnen. Auf alle Fälle sind es zu viele! Nachdem ich die Erfahrung gemacht habe, dass Fragen nichts kosten, habe ich gefragt. Schlussendliche Antwort des Verkäufers: „Mit Amazon können wir nicht mithalten, aber ich kann ihnen den Online-Preis von Media&Saturn anbieten:“

32 €. Geht doch! Das war für mich ok. Man möchte ja auch den örtlichen Handel unterstützen. Mich stört dann bloß immer, dass Unbedarfte, die nicht nachfragen, genau diese 7 € mehr ausgeben hätten, die ich nun gespart habe. Und was mache ich damit? Die Antwort hatte ich nebenan im Aldi:

ALARM! Rot ist immer ALARM. Oder wie es hier heißt: Aktion. Natürlich an der Kasse, wo man meist immer warten muss und schnell verführt wird. Also, wenn ich meine gesparten 7 € in 4 Pakete Kekse investiere, dann habe ich immer noch 1 € und wahrscheinlich bei den Keksen auch noch was gespart, weil es ist ja eine Aktion. Schon bei dem Gedanken wusste ich, dass gleich das Unvermeidliche passieren würde. Ja genau, mein Zwilling in mir meldete sich und nannte mich „Meier, du bist ein Idiot! Bist gerade unter 100 und willst schon wieder Süßes futtern. Lass das! Denke an deine Gesundheit!“ Es kam noch nicht einmal zu dem sonst üblichen Zwiegespräch. Wortlos habe ich die Kekse ignoriert. Manchmal wünsche ich mir, ich wäre nicht im Sternzeichen des Zwillings geboren worden. Aber kannst’e dir ja nich aussuchen. Isso. Punkt!

+++

(*) 4 Generationen unter einem Dach, darunter 2 kleine Kinder und 2 Pflegebedürftige. Alle sind (bis auf die Kinder) doppelt geimpft. Nun war Muddern, die die Großfamilie managt und am meisten Kontakt zu allen hat, Corona positiv. Dass sich niemand aus ihrer Familie angesteckt hat – ich auch nicht, schließlich war ich zur kritischen Zeit jobmäßig in der Familie – und dass sie selbst nur mittlere Symptome hat, führte sie heute Morgen in einem Telefonat allein auf den Impfstoff zurück und möchte sich gar nicht ausmalen, was ohne dem wäre. Ich auch nicht. Also #Impfenschuetzt, #allesindenArm

860 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

#COP26 – mein (ernüchterndes) Resümee

14. November 2021

Der Fachanwalt Sébastien Duyck vom Centre for International Environmental Law hat für mich das Ergebnis des UN-Weltklimagipfels #COP26 auf den Punkt gebracht: „Most vulnerable countries & @TheCVF called for adoption of ‚Climate-Emergency-Pact‘ at #COP26. Final outcome will be called ‚Glasgow-Climate-Pact!‘ – illustrating that missing is precisely sense of emergency.“ Frei übersetzt: „Die am stärksten gefährdeten Länder und @TheCVF forderten auf der #COP26 die Verabschiedung eines ‚Klima-Notstand-Pakts‘. Das Endergebnis wird zum ‚Glasgow-Klima-Pakt‘ – was veranschaulicht, dass genau das Gefühl des Notstands fehlt.“

Das ruft bei mir die Worte des irischen Journalisten Diarmuid Torney in THE IRISH TIMES vom Beginn der Konferenz in Erinnerung. Tenor (frei übersetzt): „Wenn wir es so darstellen, dass die Cop26 die letzte beste Chance für Veränderungen ist, riskieren wir das Scheitern der Konferenz. Vielmehr sollten wir sie als neueste Etappe auf dem Weg zu einer saubereren, nachhaltigeren Welt sehen. Wenn wir die Cop26 als unsere letzte Chance betrachten, missverstehen wir die grundsätzliche Herausforderung durch den Klimawandel. Es gibt nie eine letzte Chance, an dem es kein Zurück mehr gibt. Jeder Bruchteil eines Grades der Erwärmung ist wichtig. Jeder Schritt, den wir gehen – oder nicht – ist wichtig.“

Ja, genau das ist es. Jedenfalls nach meiner Überzeugung. Jedes Bisschen ist wichtig und selbst dafür sind Mehrheiten eine Voraussetzung. All das kommt für mich in der Berichterstattung ein wenig zu kurz. Wenn selbst die ARD-Korrespondentin Annette Dittert (für mich eine der besten ihres Fachs) vor laufenden Kameras sinngemäß erklärt, dass sie als politische Journalistin mit dem Thema überfordert ist und eigentlich Wissenschaftsjournalisten vom Weltklimagipfel berichten müssten, dann spricht das für sich. Aber, noch einmal: Der wissenschaftliche Konsens ist stets das eine, Mehrheiten, politisch wie auch in der Bevölkerung, immer das andere. Really, that’s the sad reality.

Beispiel: Ein britischer Fachjournalist erläuterte, dass zwar China und Indien mit zusammen mehr als einem Drittel der Weltbevölkerung bald für die Hälfte der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sein werden, die Erwartung jedoch illusorisch sei, dass in diesen beiden großen Ländern in den nächsten Jahren die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden. Dafür würde es nie Mehrheiten geben, sondern Aufstände, wenn man den Menschen den Strom abschalten müsste. Das wäre in jedem Land so!
Ja, das ist sicherlich genau das Dilemma. Auch bei uns. Ein Aus für fossile Energieträger richtigerweise zu fordern ist das eine, genügend alternative, erneuerbare Energie tatsächlich auch zur Verfügung zu stellen, das andere. Die berühmten 2 Seiten einer Medaille lassen grüßen.

Noch eine Metapher: Das Glas ist für mich heute nach #COP26 irgendwie halb voll und auch halb leer.
Glas halb voll, weil es im Detail für mich durchaus positive Ergebnisse gibt. Bspw. ist erstmals die Verbrennung fossiler Energie offiziell als eine Ursache für den Klimawandel benannt worden und es gibt zumindest den Apell, schneller als bisher vorgesehen aus dieser Energieform auszusteigen und Subventionen dafür zu streichen. Auch die Klima-Vereinbarung zwischen China und den USA ist für mich ein positiver Aspekt. Klar, schnacken köönt se all, aver Doon is’n Ding! Aber solange die beiden größten Weltwirtschaftsmächte miteinander reden, kommt bestenfalls auch etwas Fruchtbares bei raus.
Glas halb leer, ja, nun kommen alle von FFF und so, die – zu recht – darauf verweisen, dass sich mit dem COP26-Abschlussbericht das 1,5°-Ziel niemals erreichen lässt. Das sehe ich genauso und wahrscheinlich übertreiben Wissenschaftler nicht, wenn sie heute sagen, dass wir schon über eine möglichst kleine Zahl hinter dem Komma nach der 2 bei der Erderwärmung froh sein können. Was > 2° bedeuten, das sollten wir mittlerweile alle wissen: Trotz Alledem IV [Klimapolitik].

Aus meiner Sicht wäre es gut, wenn jeder tut, was er kann – und nicht wartet, bis andere auch etwas tun. Im Gegenteil: Wenn die, die heute über das Know-how und die Ressourcen verfügen, denen helfen, die noch nicht so weit sind, dann wäre jedem geholfen. Wie von Diarmuid Torney gesagt: „Jeder Bruchteil eines Grades der Erwärmung ist wichtig. Jeder Schritt, den wir gehen – oder nicht – ist wichtig.“

859 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

Yippie-Ya-Yeah, Schokoplauze: zweistellig 99!

13. November 2021

Ok, den Spruch habe ich mir bei Bruce Willis ausgeliehen. Egal! Genau wie den von Erich Kästner: Entweder man lebt, oder man ist konsequent. Dumm nur, dass der Herr Kästner sich nicht erinnern kann, den Satz jemals gesagt zu haben. Auch egal.

Ich muss gestehen, dass ich ein Feind der Schokolade bin. Überall, wo ich sie antreffe, muss ich sie vernichten. Bestenfalls natürlich durch Essen. Eine nachhaltige Vernichtungsmethode. Sehr nachhaltig, wie mir ein Blick auf meine Waage Anfang Januar gezeigt hat. Oh je! Und dann habe ich einen Fehler begangen: Ich bin gleich an den ersten Januartagen zu meinem Doc zu einer meiner üblichen und wegen der Bechti-Medis notwendigen Untersuchungen gegangen. Öhm ja …. He was not amused. Meine Blutwerte waren suboptimal und logisch folgte eine klare Ansage: Abnehmen! „Entweder man lebt gut gesund, oder man lebt irgendwann gar nicht mehr“. Ups. Doppel-Ups. Außer, dass mein Gewicht mit knapp 115 kg, natürlich nur wegen der Weihnachtstage(!), noch nie dagewesene Höhen anzeigte, sprich ich einen BMI von >34 hatte, waren auch meine Blutzuckerwerte über den Diabetes-Verdachtsfall hinaus angestiegen. Und mein Blutdruck war natürlich auch nicht toll. Nicht gut! Nicht nur für einen Ü60 alles Voraussetzungen für …, nee, daran will ich gar nicht denken.

Vorgabe: Über das Jahr bis Weihnachten mein Gewicht unter 100 kg kriegen (BMI <30), damit würde sich wahrscheinlich auch mein Blutzucker wieder normalisieren (<100 mg/dl) und der Blutdruck ebenso.
Geschafft! Heute waren erstmals beide Werte zweistellig: Gewicht 99 Komma noch was, Blutzucker 99! Natürlich weiß ich, dass das nur ein erster Schritt ist, es zu Euphorie noch keinen Anlass gibt und es wichtig ist, die Werte zu halten, also never dreistellig. Das erinnert mich an die Worte eines Reha-Arztes, der vom Wohlfühlgewicht sprach und überhaupt nichts von der BMI-Überbewertung hielt. Bei meiner Größe (183 cm) solle ich nur aufpassen, dass die Waage nicht dreistellig wird – natürlich unter der Voraussetzung, dass ich mich mit einem noch zweistelligen Gewicht wohlfühle. Ja, und ich muss zugeben, dass ich mich mit rund 15 kg weniger heute besser, wohler fühle als vorher. Mein Blutdruck ist außerdem schon länger im optimalen Bereich und die helfenden Medis konnte ich inzwischen auf eine Minimalmenge reduzieren. So weit, so gut!

So, nun muss ich nur noch meine häusliche Quarantäne positiv mit negativen Testergebnissen überstehen, dann ist alles paletti. Morgen und Dienstagmorgen, bevor ich wieder jobmäßig in die Schule müsste, soll ich mich zwei weitere Male testen und ich bin zuversichtlich, dass die Tests, wie der gestern, negativ bleiben. Also sind noch Gammeltage auf dem Sofa angesagt und zum Glück habe ich keine Schokolade im Haus. Nee, ist wirklich besser so! Die Schokoplauze soll wegbleiben! 😉

858 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

CV-Tagebuch 12-11-2021 [fast 2 Jahre später – meine erste häusliche Quarantäne]

12. November 2021

Liebes CoronaVirus-Tagebuch,
na ja, so lieb bist du mir in der Sache eigentlich nicht, aber du musst ertragen, womit ich dich vollquatsche und deshalb möchte ich höflich zu dir sein. Außerdem bin ich seit heute in häuslicher Quarantäne und vielleicht brauche ich dich noch.

Es ist fast 2 Jahre her, als ein Virus im chinesischen Wuhan anfing sein tödliches Unwesen zu treiben. Klassifiziert als SARS-CoV-2, die hervorgerufene Infektionskrankheit ist inzwischen eine ausgewachsene Pandemie und die nennen wir COVID-19, 19 wegen des Beginns im Jahr 2019.

Wer hätte damals geglaubt, dass das Virus so lange unser Leben bestimmt? Fast 2 Jahre und ein paar Millionen Tote später wissen wir, dass das Ende noch nicht absehbar ist. Trotz der Impfstoffe, die wir seit knapp einem Jahr haben. In Deutschland werden wir in einigen Tagen den 100.000. offiziellen Corona-Toten beklagen. Eine traurige Bilanz. Übermorgen der Volkstrauertag und am 21. der Totensonntag kriegen eine neue, weitere Bedeutung. Wir könnten gerne darauf verzichten.

Heute im grauen November-Herbst 2021 werden für Deutschland noch nie dagewesene Inzidenzzahlen gemeldet. Gestern sagte ein Wissenschaftler im Fernsehen: „Wenn man das Ursprungsvirus mit einem Fußgänger vergleicht, dann ist die aktuelle Delta-Virus-Mutation ein Rennwagen.“ Shit happens.

Ja, das Fernsehen. Nein, überhaupt die Medien. Es wird viel debattiert, diskutiert, verurteilt, interpretiert, bewusst und unbewusst falsch berichtet – und wer will, kann quasi sein Tagesprogramm damit bestreiten. Unser Virologe der Nation, Prof. Christian Drosten, drückte das vor einigen Tagen in seiner Laudatio bei der Verleihung des Hans-Joachim-Friedrichs-Preis mahnend so aus:
… Unsere Realität ist das, was uns die Medien spiegeln. Hierin liegt eine immense Verantwortung, die manche als Macht begreifen. Wieviel Zuspitzung ist möglich, wie stark darf man personalisieren …? In einer Pandemie kostet unverantwortliches Handeln Menschenleben. …“

Beim Lesen seiner Worte habe ich zustimmend genickt. Der Konsens über das wissenschaftlich Anerkannte scheint uns abhanden gekommen zu sein. Wir Menschen können glauben was wir wollen, irgendwo in den Medien finden wir eine vermeintliche Bestätigung dafür. Und sei sie noch so unsinnig, irreführend und schlichtweg lebensgefährlich falsch. Aber es ist wie es ist. Mit Blick auf die tagesaktuelle Deutschlandkarte haben wir in Schleswig-Holstein mit die höchste Impfquote (72% Vollgeimpfte) und niedrigste Inzidenzzahl von noch unter 100 (94), Sachsen hingegen hinkt bei der Impfquote hinterher (57%) und weist eine Inzidenz von bald 600 (aktuell 569) auf. Entsprechend sehen die Zahlen bei den Hospitalisierungen und in den Auftragsbüchern der Bestatter aus. Ja, Impfen macht ganz bestimmt einen Unterschied.

Natürlich schimpfen viele bis alle unter den Geimpften auf die Nichtgeimpften. Spiegel-Kolumnist Nikolaus Blome spricht von „Wir Geiseln der Ungeimpften“ und sein Kollege Sascha Lobo heißt die Impfverweigerer „Willkommen im weinerlichen Wellness-Widerstand“. Von mir kommt keine Kritik an den Beiträgen. Ich habe auch volles Verständnis für eine alte Freundin, eine Intensivfachpflegekraft, wenn sie das Verhältnis aktuell von 1 Geimpften zu 10 Ungeimpften auf der Intensivstation beklagt und ehrlich zugibt, dass sich ihr Mitgefühl mit den letzteren in Grenzen hält. Besonders, wenn andere Notfälle in benachbarte Kliniken mit noch freien Betten eingeliefert bzw. verlegt werden müssen. Dabei schränkt sie ein, dass zwar Betten vorhanden sind, es jedoch am nötigen Pflegepersonal mangelt. Auch, weil Fachkräfte der Intensivpflege den Rücken gekehrt haben und lieber normal auf Station oder in der mobilen Krankenpflege arbeiten. Ja, noch so ein Satz aus der erwähnten Drosten-Laudatio: „Das Klatschen der Bürgerinnen und Bürger ist leider schon seit längerer Zeit nicht mehr die einzige Resonanz, die das medizinische Personal wahrnimmt.“

Zu meiner häuslichen Quarantäne: Dieser Tage erleben wir einen sehr dynamischen Infektionsverlauf – in erster Linie wegen der vielen nicht geimpften Menschen unter uns, die im Grunde alle potenzielle Gefährder sind. Immer häufiger hören wir aber auch von Impfdurchbrüchen, d. h. Infektionen trotz vollem Impfschutz. So auch in einer Familie, wo ich kürzlich im Rahmen meines Jobs bei der Lebenshilfe war. Weil ich mich dort anhand der Zeitabläufe angesteckt haben könnte, bin ich nun erstmal so ein bisschen alleinkaserniert. Zum Glück war der erste Schnelltest heute Morgen negativ und ich hoffe, dass das so bleibt, dass meine Impfungen Schlimmeres verhindert haben und ich mich in ein paar Tagen wieder ins pralle Leben stürzen darf. Zum Beispiel, um mir an meinem Termin in zwei Wochen die Drittimpfung abzuholen. Bei mir sind jetzt 6 Monate seit der zweiten Impfung um und ich weiß, dass in der besagten Familie alle Wochen vor mir mit dem Impfen durch waren. Nebenbei: In einem Bericht aus Israel habe ich gelesen, dass dort alle, deren voller Impfschutz älter als 6 Monate ist, wieder wie Ungeimpfte behandelt und die Menschen zur dritten Impfung eingeladen werden. Das ergibt für mich Sinn. Allein 2G mag nicht mehr ausreichen.

Leute, die Pandemie ist noch lange nicht vorbei,
passt auf euch auf und bitte,
lasst euch impfen, auch ein drittes Mal!

857 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

Der 9. November – die Tage danach …

10. November 2021
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Gestern Abend. Ein philosophisches Gespräch am Telefon mit einer alten Freundin. Also es entwickelte sich so, wir schrieben ja den 9. November. Zwei Punkte mit Was wäre heute wenn damals?

Eins: Hätte es nach dem 9. November 1918, nach der Ausrufung der Republik, in der Weimarer Republik mit der Demokratie so geklappt, wie man sich das im besten Sinne vorgestellt hat, wären der 9. November 1938 (Reichspogromnacht) und der 9. November 1989 (Mauerfall) ganz normale 9. November gewesen. Aber nein. Nach 1945 hat man aus der Geschichte gelernt und das damals gängige destruktive durch ein konstruktives Misstrauensvotum ersetzt. Mehrheiten gegen regierende Personen haben sich in der jungen Demokratie nach 1918 immer wieder schnell gefunden, doch waren sie zumeist destruktiv, d. h. ohne Benennung eines Nachfolgers. Damit begann der Anfang vom Ende. Bei dem heute vorgegebenem konstruktiven Misstrauensvotum müssen sich hingegen die Abgeordneten zwischen zwei Personen entscheiden. Das war in der Geschichte der BRD bisher zweimal der Fall: 1972 gewann Willy Brand ein Misstrauensvotum gegen Rainer Barzel und blieb Bundeskanzler, 1982 verlor Helmut Schmidt und Helmut Kohl wurde Kanzler.

Zwei: Hätten die Entscheider in der DDR nach dem 9. November 1989, nach dem Fall der Mauer, nicht nur die deutsche Einheit verfolgt, sondern, so wie es einige wollten, sich für einen eigenständigen freiheitlich demokratischen Rechtsstaat eingesetzt, dann …. Ja, was dann? Wäre die DDR heute ein EU-Nachbarstaat wie bspw. Dänemark oder die Niederlande? Wahrscheinlich ja. Und genau so wahrscheinlich – sieht man sich die Ergebnisse der Landtagswahlen an – mit einem hohen Anteil von Rechtsaußen-Politikern und Faschisten wie Höcke & Co., oder so. Vielleicht so ähnlich wie in Polen und Ungarn? Mag sein. Keine Ahnung. Letztlich ist es auch müßig über das „Was wäre heute wenn damals?“ zu philosophieren, denn die Geschichte kann niemand ändern. Wir können nur am bzw. an den Tagen nach jedem 9. November unsere Lehren daraus ziehen.

856 [Inhaltsverzeichnis Sven Meier erzählt | Fotoblog]

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