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Kannst’e mal, hast’e mal, mach doch mal …

13. Dezember 2018

Kochen-Backen-Dez18 (1)bMann kommt dieser Tage zu nix! „Ich habe mal wieder Hunger auf Bouletten mit Rosenkohl, kannst’e mal wieder welche brutzeln?“ Na klar. Der Kaffeebesuch letzten Sonntag wünscht sich einen Käsekuchen, ok, dann backe ich eben einen, und meine Nachbarin fragt für letzten Montag an: „Hilfe, die Bahn streikt! Hast’e mal Zeit mich morgens nach Hamburg zum Flughafen zu bringen?“ Natürlich nehme ich mir die Zeit – morgens ums halb sechs. Was soll Mann dann auch noch im Bett liegen? 😉

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Zu meinem Käsekuchen: Es gibt ja zahlreiche Rezepte, für die Fülling meist mit Puddingpulver. Wer sich das mit dem Pudding ersparen möchte, kann stattdessen (Vanille)-Joghurt nehmen. Mann nimmt auch gerne die Variante mit Mandarinen drinnen und Streusel oben, abgedeckt mit Puderzucker. Und wenn Mann es schafft, den Kuchen unberührt eine Nacht über in einem kühlen Raum stehen zu lassen, dann schmeckt er noch käsiger, sprich besser!

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Habt ihr mittlerweile die Weihnachtsgeschenke alle beisammen? Oder seid ihr Last-Minute-Käufer?
Ich habe alles. Na ja, fast. Inklusive Auftrags-Käufe.
„Besorgst du für … für mich was mit? Biiitte, mach doch mal!“ Mann macht selbstverständlich auch das.

Das nur mal dazu, warum Rentner nie Zeit haben. So vergeht die Zeit wie im Fluge und in drei Wochen schreiben wir den 3. Januar und Weihnachten 2018 ist schon wieder Geschichte. Dann beginnt der Run auf die Geschäfte zum Umtauschen der unerwünschten oder doppelten Geschenke. In drei Wochen werden die ersten in zweieinhalb Wochen gefassten guten Vorsätze für das neue Jahr schon wieder ins Wanken geraten und viele werden sich für Weihnachten 2019 vornehmen, erstens die Geschenke beizeiten zu besorgen und sich zweitens nicht wieder so dem Weihnachtsstress auszusetzen. Alle Jahre wieder … 😉

Alternativ könnte Mann auch in den Urlaub fahren, fliegen, um dem Weihnachtsstress und Neujahrs-Kater zu umgehen. Gefühlt sind die Hälfte meiner Leute weg, die einen zum Ski fahren in den Bergen, die anderen zum Sonne tanken irgendwo in südlichen Gefilden am Meer. Könnte Mann, Mann kann es sich aber auch hier an der Ostsee ganz gemütlich einrichten …!

„Blaue Stunde“ in Travemünde – deshalb heißt sie unter Fotografen so … 😉

Ich wünsche euch allen eine gute Weihnachtszeit
und – falls wir uns nicht mehr lesen sollten –
einen ebenso guten Rutsch in das neue Jahr.
2019 wird sicher wieder spannend
😉

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Nikolaus

6. Dezember 2018

Moin. Tja, ich möchte nicht wissen, wie vielen das heute so ergangen ist? Dabei muss der Grund gar nicht mal die Trunksucht des Nikolaus sein, sondern vielmehr die oft zitierte „Ebbe in der Kasse“ bei vielen Bedürftigen. Mich beeindrucken immer wieder Besuche im Neustädter Sozialkaufhaus. Bevor ich etwas im Wohlstandsmüll entsorge, bringe ich es lieber dort hin – und freue mich, wenn jemand etwas für kleines Geld kaufen kann, was sonst im wahrsten Sinne des Wortes für ihn „unbezahlbar“ wäre. Für den Nikolaus ist es nun zu spät, aber wer noch Sachen zuhause rumliegen hat …, der Weihnachtsmann würde sich bestimmt freuen 😉

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1.000 Gedanken …

5. Dezember 2018

Habeck-Wer-wir-sein-könnten… sind mir in den vergangenen drei Wochen durch den Kopf gegangen – oder: Wer wir sein könnten …

Fachkräfte – und der Mangel

Mein Polo zickt – natürlich weit weg von zuhause. Anfragen an einem Montag, morgens 8 Uhr: „Oh nein, das wird nichts, diese Woche sind wir voll.“ (VW)| „Das sieht schlecht aus in dieser Woche. Uns fehlen Mechaniker.“ (ATU)| „Schicken sie mir einen Mechatroniker, dann kriegen sie ihr Auto heute repariert. Sonst frühestens nächsten Montag.“ (Freie Werkstatt).

Das zum Thema Fachkräftemangel. Überall. In allen Bereichen. Und dann bilden unsere Betriebe Flüchtlinge aus und wir erlauben uns den Luxus, die wieder auszuweisen, weil …, weil? Selbst unser SH-CDU-MP Günther spricht davon, dass oft die falschen abgeschoben werden. Die Krönung: Berichtet wurde von einer ausgebildeten Pflegekraft mit Job, gekommen aus Ex-Jugoslawien, die nun wegen ihres abgelehnten Asylantrages ausgewiesen wurde. Gleichzeitig will Gesundheitsminister Spahn auf dem Balkan Pflegekräfte anwerben. Dass dieses Hin und Her ziemlich sinnfrei ist, egal.

Föderalismus für und wider …

Noch einmal zu Günther: In seiner Antrittsrede als Bundesratspräsident vor zwei Wochen erklärt er, dass wir in unseren 16 Bundesländern mittlerweile 13(!) verschiedene Koalitionen haben – und, ich merke an, allein die AfD gehört (noch) keiner Landesregierung an. Günther fordert lebhaftere Debatten und Änderungen bei der Arbeits-/Abstimmungsweise. Mit anderen Worten: Die Realität soll die Politik bestimmen und nicht ideologisch geprägte Formelkompromisse der Bundes-GroKo. Na denn, wie arbeits(un)fähig der Bundesrat in seiner jetzigen Zusammensetzung ist, wird sich zeigen – z. B. bei der Digitalisierung der Schulen. Föderalismus ist gut – wenn er denn funktioniert und nicht blockiert.

… und sonst so …

Hier in SH haben 100 Flüchtlingshelfer ihre Ehrennadeln zurückgegeben, die SH-AfD-MdL schließen ihre Landesvorsitzende aus der Fraktion aus (in Thüringen eher unvorstellbar) und der US-Außenminister stellt die internationale Ordnung infrage (jedenfalls die, die nicht US-first entspricht). Ach so: Die Debatten um die Abschaffung von Hartz IV, also dem ALG II. Toll, und dann? Reformieren zum Besseren ist gut, aber nur populistisch die Begrifflichkeit austauschen nicht.

„Das Bessere ist des Guten Feind, aber eben das Bessere, nicht das Populäre.“
Gerhard Schröder

Last but not least: Merkel – und was Gysi dazu sagt … 😉

Ja, ja, Habeck. Ein Geschichtenerzähler. Das kann er auch gut – und moderater als Gysi, dem anderen großen Erzähler unter den Politikern. Und er erzählt zu Recht, warum unsere Demokratie eine offene und vielfältige Sprache braucht – und keine Sprachverrohung, wie wir sie zuletzt immer wieder erlebt haben. Wer wir sein könnten? Darauf hat jeder selbst großen Einfluss – so er denn will!

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“
Henry Ford

POLO_20181119bViele Gedanken dieser Tage …, besonders wenn Mann 269 km mit einem zickenden Auto über Landstraßen über fünf Stunden zur heimischen Werkstatt schleicht. So sparsam war mein Knatterton noch nie 😉 Allerdings ist das ein schwacher Trost, angesichts der fast vierstelligen Werkstatt-Rechnung. Aber egal, wat mutt, dat mutt. Und vielleicht kommt morgen beim ersten Weihnachtsmarktbesuch in diesem Jahr ein bisschen Weihnachtsstimmung auf? Und vielleicht finde ich dann auch mal wieder die Zeit, meine 1.000 Gedanken zu ordnen 😉

AfD-Coca-Cola-Plakat-Twitter-3b600Satirebeitrag – Vorlage Twitter – Plakat vor der Berliner AfD-Zentrale

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Ehrlich, Teil 3: Mein Schreibtisch läuft!

15. November 2018

[647] Handy6kmh

Oder: Lügende Maschinen, dritter Teil.

Nachdem ich berichtet habe, dass und wie mich mein Knatterton und seine Olga, sprich mein Auto und der darin verbaute Bordcomputer, fortwährend belügen, nun die Krönung: MEIN SCHREIBTISCH FÄHRT 6 km/h!

Nein, ich habe nichts geraucht oder andere halluzinogene Stoffe zu mir genommen. Das Foto ist ehrlich echt, nix ist gephotoshopt oder so, nur der Text ist hinzugefügt.

Um meinem Knatterton und seiner Olga auf die Schliche zu kommen, habe ich mir auf meinem Smartphone die kostenfreie Waze-Navi-App installiert. Die ist nach dem Einrichten noch an, als ich mein Handy in die Ladeschale auf meinem Schreibtisch stecke. Während ich daneben am Lapi arbeitete, tut sich auf dem Handybildschirm etwas: Geschwindigkeit 6 km/h!?! Also das Handy steckt in seiner Ladeschale und die steht noch auf dem Schreibtisch. Das heißt, der Schreibtisch muss sich mit 6 km/h bewegen. Ja wo läuft er denn hin? Und warum? Oder wird er von einem rosaroten Elefanten geschoben? Oder sind wir auf einem fliegenden Teppich. Ich bin irritiert, verstört und zweifele an mir!

Aber nur für Sekunden. Dann beschließe ich, dass ich normal bin und das Smartphone spinnt. Oder hat von euch schon mal jemand einen rosaroten Elefanten gesehen?

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Ehrlich, Teil 2: Mein Auto-Computer lügt!

14. November 2018

Autos ohne Computer sind heute Oldtimer. Die waren noch mechanische Technik pur, ohne diesen ganzen elektronischen Schnick-Schnack, den die neuen Autos heute alle haben. Aber das analoge Zeitalter ist vorbei und heute sind wir im digitalen.

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Gestern habe ich erzählt, wie mich mein Knatterton belügt, weil der Tacho schneller ist als ich tatsächlich fahre. Aber nicht nur der lügt, auch Olga, mein Auto-Bord-Computer. Ja, auch der hat einen Namen. „Olga im Knatterton“ geht leichter über die Lippen als …. Warum Olga? Die Stimme meines ersten Navis hieß laut Beschreibung Olga. Die vom nächsten Navi Sabine. So heißt aber auch meine ehemalige-damalige Frau und so oft ich mit dem Navi geschimpft habe, damals, hat sie das nun doch nicht verdient. Also heißen bei mir seit je her alle sprechenden Auto-Computer Olga. Ich kenne nämlich keine andere Olga.

So, und Olga lügt. Oder sie kann nicht rechnen. Oder beides. Letztens habe ich vollgetankt, 45 l: So sollte bei einem von Olga angezeigten Durchschnittsverbrauch von 4,5 l/100 km eigentlich eine Reichweite von 1.000 km zu erzielen sein. Olga errechnet jedoch 910. Hä? Wie jetzt? Allerdings stimmen die 4,5 l nicht, denn nachgerechnet ergaben sich 4,9 l. Der Wert dürfte real aber noch höher liegen, denn bei weiteren Strecken zeigt der Tageskilometerzähler immer ein paar Kilometer mehr an, als Olga das per Navi-GPS errechnet hat.

Was lehrt uns das? Verlasse dich niemals nur auf einen (Auto)-Computer, sondern gebrauche auch dein Hirn. Sonst sitzt du vielleicht einmal sprichwörtlich „auf dem Trockenen“ und dann kriegt die alte ARAL-Werbung „I’m Walking“ eine ganz neue Bedeutung 😉 UNGELOGEN 😉

 

Ehrlich, Teil 1: Mein Auto lügt!

Und morgen gibt’s: Ehrlich, Teil 3: Mein Schreibtisch läuft!

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Ehrlich, Teil 1: Mein Auto lügt!

13. November 2018

Wir sind von Maschinen umgeben. Maschinen im weitesten Sinne. Maschinen bestimmen unser Leben und auch über selbiges. Ohne Maschinen wären wir zurückversetzt in die Steinzeit.

Wasch-TempAber habt ihr euch mal gefragt, wie ehrlich die Maschinen zu uns sind? Wäscht die Waschmaschine wirklich im Sparprogramm mit 30 Grad? Schleudert sie wirklich mit 1.200 Umdrehungen? Hat der Backofen wirklich die eingestellte Temperatur und überhaupt, die Mutter aller Küchenfragen: Geht im Kühlschrank wirklich das Licht aus, wenn ich die Tür schließe?

Das nur zur Küche. Man kann jede Maschine hinterfragen. So auch Autos. Dass uns die Hersteller zu diesen ihren Produkten belügen, jedenfalls belogen haben, wissen wir nicht erst seit der Dieselkrise. Ich will jetzt nicht über die unehrlichen Verbrauchs- und Schadstoffwerte klagen, sondern meine die gefahrene Geschwindigkeit: Wie ehrlich ist mein Knatterton zu mir?

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Ja, mein Auto heißt Knatterton: Ein VW Polo mit einem Drei-Zylinder-Diesel-Motor. Der gibt nämlich knatternde Töne von sich, bis sich seine 90 Pferdestärken warm gelaufen haben. 90? Ob das stimmt? Egal. Jedenfalls lügt der Autotacho. In diesem Fall zum Glück, was ich vor Wochen schriftlich gekriegt habe: Aus Unachtsamkeit habe ich auf einer Bundesstraße eine 70 km/h Zone übersehen und bin mit den vorher erlaubten 100 in eine von behördlichen Raubrittern 😉 gestellte Radarfalle gefahren. BLITZ!

100 auf dem Tacho, 70 erlaubt, oh, oh, ich habe meinen Namen schon im Flensburger Punkteregister gesehen. Aber nein! Vorgeworfen wurden mir 87 km/h, was plus des Toleranzwertes von 3 km/h gemessenen 90 entspricht. „Nur“ 17 km/h drüber, „nur“ ein Verwarnungsgeld und keine Punkte. Plus das Wissen, dass mein Tacho bei angezeigten 100 eine Voreilung von 10 km/h hat. Dazu sei angemerkt, dass das rechtens ist, denn ein Tacho darf maximal 10 % plus 4 km/h voreilen. Trotzdem lügt mein Volkswagen, wenn diesmal auch genehmigt 😉

Demnächst, ehrlich, versprochen:

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Sven Meier erzählt

11. November 2018

Kopfstehen-MoinSeit ewigen Blog-Zeiten hatte diese Webseite den Titel „Ich sag‘ mal …“ Nun habe ich spätestens seit meinem Ausstieg vor neun Jahren eigentlich nichts mehr zu sagen 😉 und um politische Ereignisse sachlich zu kommentieren, fehlt mir immer häufiger der nötige Ernst gegenüber den Protagonisten. Doch erzählen kann ich viel – umso mehr, desto älter ich werde 🙂 Und deswegen habe ich heute meinem Blog einen neuen Titel gegeben: „Sven Meier erzählt“.
Schon mal dabei, heißt mein Foto-Blog nicht mehr SvenMeierX, sondern phantasielos SvenMeierFoto – seit heute mit neuen Fotos aus Husum.

Erzählen könnte ich heute etwas über zwei Jungs: Der jüngere kennt seit seiner Schulzeit nur den FC Bayern München als deutschen Fußballmeister und sein älterer Bruder Frau Merkel als Kanzlerin. Nun steht die Welt Kopf weil beide erleben, dass beide keine Dauer-Abo auf ihre Titel haben – worüber der eine enttäuscht ist und spätestens seit gestern Abend noch enttäuschter sein dürfte, und dem anderen ist das andere schnurz egal. Wem was? Egal! Abseits der Schule sind andere Dinge wichtiger: E-Sport oder eSports. Deshalb bleibt’s beim Konjunktiv und ich erzähle nichts weiter über die beiden Jungs. Ich finde es nur schade, dass das Spielen am Computer heute schon Sport genannt wird und der nicht mehr auf dem Bolzplatz stattfindet. Frei nach Winston Churchill auf die Frage eines Reporters wie er, als Zigarrenraucher und Whiskytrinker, sein hohes Alter erreicht habe: „No Sports!“ Aber Churchill hat das bestimmt anders gemeint als die Jungs heute 😉

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